HRW-Galavorstellung ist nötig

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Klaus Hornung
Klaus Hornung (Foto: Archiv: VS)

Zum vorletzten Heimspiel der laufenden Saison in der Württembergliga empfangen die Laupheimer Handballer am Samstag um 19.30 Uhr den TSV Heiningen in der Rottumhalle. Während die Rot-Weißen in der Tabellenmitte rangieren und sowohl nach unten wie nach oben keine großen Sprünge mehr machen können, schielen die Gäste als aktueller Tabellendritter noch auf Platz zwei, der zur Teilnahme an der Relegation um den Aufstieg berechtigen würde.

Im Fernduell mit dem SKV Unterensingen müssen die Heininger bei momentan zwei Punkten Rückstand am Samstag unbedingt doppelt punkten. Ansonsten wird es ganz schwer, noch am SKV vorbeizuziehen, da dieser den abgeschlagenen Tabellenletzten HSG Albstadt zu Gast hat und wohl kaum Punkte abgegeben wird. Aber auch die HSG Langenau-Elchingen schielt dank eines starken Saisonfinales noch auf den Relegationsplatz und liegt nur einen Punkt hinter den Gästen aus der Nähe von Göppingen. Insofern liegt der Druck bei der Mannschaft des Trainerduos Marcus Graf und Mike Wolz, die weiterhin auf ihre treffsicheren Toptorjäger Julian De Boer und Felix Kohnle bauen können, die zuletzt beim 36:30 über den TV Gerhausen imposante neun beziehungsweise zehn Treffer erzielten.

HRW-Sieg im Hinrundenspiel

Auch aus dem Hinrundenspiel haben die Heininger noch etwas gutzumachen, in dem die Laupheimer mit 27:24 beide Punkte entführten. Die Rot-Weißen dagegen liegen mit einem ausgeglichenen Punktekonto in der gesicherten Tabellenmitte und feierten vergangene Woche das Ende ihrer Durststrecke nach fünf Niederlagen mit einem 30:28-Erfolg bei der HSG Fridingen-Mühlheim. Aufgrund der Personalprobleme hatte Trainer Klaus Hornung einige taktische Besonderheiten in den Matchplan eingebaut. Neben einer äußerst wirkungsvollen Manndeckung für den Spielmacher des Gastgebers überzeugte mit Julian Nief ein „gelernter“ Rückraumspieler auf der linken Außenposition mit acht Treffern und auch die Rückraumachse mit Remane, Müller und Durakovic wusste zu überzeugen.

Insgesamt präsentierten sich die Laupheimer deutlich verbessert zu den Spielen davor und erkämpften sich als Mannschaft die vor allem für das Selbstvertrauen so wichtigen zwei Punkte. Das Erlebnis des Halbfinals im deutschen Amateurpokal über Ostern hat die Mannschaft trotz des Ausscheidens enger zusammenrücken lassen, was sich prompt mit einem Sieg auswirkte. Gegen die aus vielerlei Gründen sicherlich hoch motivierten Heininger müssen die Rot-Weißen vor heimischem Publikum erneut eine Galavorstellung abliefern, wollen sie die Punkte in der Rottumhalle behalten.

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