HRW feiert Derbysieg

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Sportredakteur

HRW Laupheim – MTG Wangen 31:30 (14:16). HRW: Federle, Büchele - Durakovic (2), Müller (1), Anderson, Yigin (2), Hafner, Amann (5/3), Nief (3), Geiß (5), Zodel (3), Pohl (5), Kroll (5), Remane.

MTG: Kucera, Nerger - M. Fischer 1, H. Fischer, Endraß, Kuttler 7, Bader 3, Paul 4, Bächle, E. Mayer 3, A. Mayer 12/5, Mendler, Plieninger.

Der HRW Laupheim hat in der Handball-Württembergliga Süd das Derby gegen die MTG Wangen zu Hause mit 31:30 (14:16) gewonnen. Durch den zweiten Sieg in Folge verbesserten sich die Laupheimer mit 10:16 Punkten auf Tabellenplatz zehn. Für Wangen (18:8) war es die erste Niederlage nach zuvor drei Siegen in Serie. Die MTG ist weiter Vierter und hat nun vier Zähler Rückstand auf Spitzenreiter Schwäbisch Gmünd.

Als der Schlusspfiff vor 600 Zuschauern in der Rottumhalle ertönte, rissen die Laupheimer die Arme in die Höhe, fielen sich in die Arme und tanzten im Kreis. Anschließend feierten sie den Sieg mit ihren Fans. Auch die Wangener klatschten sich ab, die Enttäuschung über die Niederlage war ihnen dabei aber deutlich anzusehen. „Das Tor war wichtig für mich, vor allem aber für die Mannschaft“, sagte Kenan Durakovic. Er war nach einer Sperre von vier Spielen wegen Schiedsrichterbeleidigung ins Team zurückgekehrt und markierte 18 Sekunden vor dem Ende den letztlich entscheidenden Treffer zum 31:29 für den HRW. „Es war schwierig, nach der Pause wieder reinzukommen für mich. Ich bin einfach nur zufrieden.“

HRW-Trainer Mihut Pancu war stolz auf seine Mannschaft. „Sie hat gekämpft vom Anfang bis zum Schluss, war sehr engagiert und konzentriert“, sagte er. „Der Sieg war sehr wichtig in unserer Lage.“ MTG-Trainer Gabriel Senciuc tat die Niederlage an alter Wirkungsstätte „schon weh“. Sie sei aber auch kein Weltuntergang. „In wichtigen Situationen hat uns die Frische gefehlt. Wir haben auch zu viele Würfe verschossen, das hat uns den Sieg gekostet“, analysierte Senciuc. „Meine Mannschaft hat gekämpft, da kann ich ihr keinen Vorwurf machen. Niederlagen gehören dazu, die muss man dann auch akzeptieren.“

Die Partie war von Beginn an sehr temporeich. Beide Mannschaften gingen sehr engagiert und aggressiv zur Sache. Zunächst dominierten die Offensivreihen das Geschehen. Bei Wangen überragte Aaron Mayer, der fünf seiner insgesamt zwölf Tore in Halbzeit eins erzielte. Erst nach dem Tor zum 10:10 durch Laupheims Luca Geiß (19.) bekamen die Abwehrreihen, unterstützt durch die gut aufgelegten Torhüter Fabian Federle (HRW) und Adam Kucera (MTG), mehr Zugriff. Nur die Wangener genossen in Hälfte eins das Gefühl, in Führung zu liegen, diese betrug aber maximal zwei Tore. Zur Halbzeitpause hieß es 16:14 für die MTG.

Kroll sorgt für erste HRW-Führung

Auch nach dem Seitenwechsel ging es eng zu im weiter intensiv geführten Derby. Roland Kroll brachte die Laupheimer mit 19:18 erstmals in Front (38.). Bis zum 29:28, wiederum erzielt durch Kroll (57.), wechselte die Führung mehrfach – danach nicht mehr. Wangens Elia Mayer sorgte zehn Sekunden vor dem Ende für den 31:30-Endstand.

„Der Sieg gibt uns Selbstvertrauen, wir sind auf einem guten Weg. In den nächsten Spielen müssen wir so weitermachen. Noch stecken wir im Abstiegskampf“, so HRW-Trainer Mihut Pancu. Zwei Mannschaften müssen am Saisonende absteigen, die Laupheimer haben derzeit fünf Punkte Vorsprung auf den Vorletzten Herbrechtingen-Bolheim und ein Spiel weniger absolviert als die SG. Die Laupheimer treten am nächsten Samstag beim Tabellensechsten SKV Unterensingen an (19.30 Uhr). Wangen empfängt am gleichen Tag den TV Gerhausen (20 Uhr). „Gegen Gerhausen wird es ein anderes Spiel sein. Es ist das letzte Spiel der Hinrunde. Da wollen wir unseren Fans wieder einen Sieg schenken“, so MTG-Trainer Gabriel Senciuc.

HRW Laupheim – MTG Wangen 31:30 (14:16). HRW: Federle, Büchele - Durakovic (2), Müller (1), Anderson, Yigin (2), Hafner, Amann (5/3), Nief (3), Geiß (5), Zodel (3), Pohl (5), Kroll (5), Remane.

MTG: Kucera, Nerger - M. Fischer 1, H. Fischer, Endraß, Kuttler 7, Bader 3, Paul 4, Bächle, E. Mayer 3, A. Mayer 12/5, Mendler, Plieninger.

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