Harte Nuss für die Olympia

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 Hubertus Fundel
Hubertus Fundel (Foto: Archiv: Privat)
Michael Mader

In der ersten Runde des WFV-Pokals muss der FV Olympia Laupheim beim Fußball-Landesligisten TSV Neu-Ulm antreten. Das Gastspiel des Verbandsligaaufsteigers an der Neu-Ulmer Europastraße beginnt am Samstag um 17 Uhr.

„Das wird ein richtig guter Test“, freut sich Laupheims Trainer Hubertus Fundel auf die Begegnung mit den Neu-Ulmern. Dort, wo der Ex-Ulmer Profi Ünal Demirkıran das Sagen hat. „Ich vermute fast, dass er sich gegen uns wieder mal selbst aufstellt“, erwartet Fundel einen hoch motivierten Gegner, der der Olympia das Leben schwer machen will. Zuletzt gewann Neu-Ulm einen Test beim Landesligaabsteiger SV Mietingen mit 3:0. Angesichts der Urlaubszeit ist aber auf beiden Seiten mit Ausfällen zu rechnen. Bei Laupheim fehlen unter anderem Simon Dilger, Robin Biesinger oder Kapitän Sascha Topolovac, Abwehrchef Mathias Wesoloswki weilt ebenso noch in den Ferien.

Duo spielt sich Vordergrund

Auch deshalb haben sich während der bisherigen Vorbereitung und der Testspiele andere in den Vordergrund gespielt, etwa Robin Dürr, der vom Kreisligisten SG Ersingen nach Laupheim gekommen ist, oder Rückkehrer Isaak Athanasiadis, der schon in der abgelaufenen Saison in der Bezirksliga für den SV Reinstetten oft getroffen hat. „Bei beiden Spielern war dies so nicht einkalkuliert, aber sie haben sich angeboten und die Chance bislang genutzt“, ist Fundel hoch erfreut über seinen breit aufgestellten Kader.

Nicht die erste Priorität

Der Pokal habe in Laupheim nicht die erste Priorität. Gewinnen wolle man natürlich immer, aber der 18. August mit dem Heimspiel in der Verbandsliga gegen den TSV Hollenbach sei der Tag X, auf den der gesamte Vorbereitungsplan des Teams ausgerichtet sei. „Auch, wenn wir wegen Urlaubs und Verletzungen immer noch jonglieren müssen. Zu diesem Spiel müsste die Mannschaft körperlich und mental fit sein.“

Vor allem die Verletzung von Zugang Patrick Hanisch ärgert den Trainer. Das 19-jährige Stürmertalent hat diese Muskelverletzung schon mitgebracht und konnte noch keine Minute in der Vorbereitung trainieren. „Das ist ärgerlich, aber wir können es nicht ändern. So können die anderen zeigen, was sie draufhaben“, bleibt Fundel ganz gelassen.

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