FV Biberach gewinnt in Laupheim 2:1

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Michael Mader

FV Olympia Laupheim – FV Biberach 1:2 (1:2). FVO: Aumann – Nadig, Haug, Fischer – Seemann (75. Özkaya), Brinsa (56. Steinle), Mangold, Schrode, Dürr (72. Riedel) – Stellmacher, Filho. FVB: Maiejoe – R. Diamant, Treske, Grimm, Biesinger – Fuchs (70. Yosef), Wonschick, Scheffold, J. Diamant, Geiger – Hummler (60. Grundei). Tore: 0:1 Treske (8.), 0:2 Hummler (9.), 1:2 Stellmacher (21.). SR: Baiz (Wangen). Z.: 300.

Fußball-Landesligist FV Biberach steht in der zweiten Runde des WFV-Pokals und empfängt am Samstag, 14. August (Anstoß: 17.45 Uhr), den FC Mengen. Die Biberacher gewannen das Derby beim Ligakonkurrenten und Verbandsligaabsteiger FV Olympia Laupheim mit 2:1. Das Endergebnis stand bereits zur Halbzeit fest.

Mit einem Doppelschlag entschieden die Gäste von der Riß vor 300 Zuschauern im Laupheimer Olympia-Stadion die insgesamt sehr unterhaltsame Partie. Spielertrainer Florian Treske per Kopf nach einem Eckball und Jonathan Hummler mit einem präzisen Flachschuss sorgten für die 2:0-Führung nach knapp zehn Minuten. Laupheims Zugang David Stellmacher, vom SV Weingarten gekommen, traf zwar nach 21 Minuten zum Anschlusstreffer, weitere Tore gelangen dem Gastgeber aber nicht mehr, obwohl Stellmacher sein Torkonto durchaus noch hätte erhöhen können. Die beste Chance hatte der neue Mittelstürmer der Olympia in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit, als sein Schuss von Julius Grimm noch von der Linie gekratzt werden konnte.

Das Chancenplus lag dennoch beim FV Biberach. In Durchgang eins musste das Team um Kapitän Andreas Wonschick mehr als nur zwei Tore schießen und deutlicher führen, aber Raphael Geiger (7.), Jan Diamant (12. und 35.) sowie Hummler (32.) ließen beste Möglichkeiten liegen.

„Die erste Halbzeit ging an Biberach, nach der Pause haben wir uns deutlich gesteigert und hätten am Ende ein Unentschieden verdient gehabt“, fasste Laupheims Trainer Hubertus Fundel zusammen. Je länger die zweite Halbzeit dauerte, desto größer wurde der Druck des Verbandsligaabsteigers. Biberach konnte nur noch selten Nadelstiche setzen, verteidigte aber mit großer Leidenschaft. „Ich bin froh, dass wir gewonnen haben. Aufgrund der ersten Halbzeit geht der Sieg, glaube ich, in Ordnung, auch wenn Laupheim zum Schluss immer stärker wurde“, freute sich FVB-Spielertainer Florian Treske über den Einzug in die nächste Runde. Treske musste auf der ungewohnten Position des Innenverteidigers spielen, weil drei Etatmäßige dieser Spezies passen mussten. „Das war mein allererstes Spiel als Abwehrspieler und ich hoffe auch mein letztes“, meinte Treske schmunzelnd.

Vier Ex-Laupheimer beim FVB

Robin Biesinger, einer von vier ehemaligen Laupheimern in der Startelf des FV Biberach, hatte ebenfalls Grund zur Zufriedenheit. „Ich habe mich schon seit der Auslosung auf dieses Spiel gefreut und dass wir gewonnen haben, ist umso besser.“ Biesinger fühlt sich offensichtlich wohl beim FV Biberach und hat mit dem letztjährigen Vierten einiges vor: „Ich glaube schon, dass wir stark genug sind, wieder oben mitzuspielen. Mal sehen, was am Ende dabei rauskommt.“ Wichtig sei ein guter Start am kommenden Samstag in Weiler. Ein guter Start ist auch das entscheidende Momentum für den neuen Laupheimer Kapitän Julian Haug. „Die zweite Halbzeit heute macht mir Mut. Da haben wir gezeigt, dass wir mithalten können, auch wenn wir einige gute Einzelspieler verloren haben.“ Die kommende Saison könne man nur als Kollektiv, als Einheit, erfolgreich bestreiten.

Das weiß auch Hubertus Fundel, der bis zum Saisonauftakt nächsten Samstag an gleicher Stätte gegen den FC Ostrach noch an der einen oder anderen Stellschraube drehen muss. „Vor allem im taktischen Bereich müssen wir in den kommenden Trainingseinheiten noch arbeiten.“ Insbesondere das Anwenden der Dreierkette dürfte der Laupheimer Trainer meinen. Der Vorteil für die Olympia: Die Konzentration darauf wird durch weitere Pokalspiele nicht gestört. Dagegen will der FV Biberach möglichst lange auf dieser Hochzeit mittanzen. „Solche Spiele mit diesem Ausgang machen einfach Spaß und bringen den Jungs unheimlich viel“, so Florian Treske.

FV Olympia Laupheim – FV Biberach 1:2 (1:2). FVO: Aumann – Nadig, Haug, Fischer – Seemann (75. Özkaya), Brinsa (56. Steinle), Mangold, Schrode, Dürr (72. Riedel) – Stellmacher, Filho. FVB: Maiejoe – R. Diamant, Treske, Grimm, Biesinger – Fuchs (70. Yosef), Wonschick, Scheffold, J. Diamant, Geiger – Hummler (60. Grundei). Tore: 0:1 Treske (8.), 0:2 Hummler (9.), 1:2 Stellmacher (21.). SR: Baiz (Wangen). Z.: 300.

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