Fischer heißt jetzt Röchling Industrial

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Nach der Übernahme des Laupheimer Kunststoffverarbeiters Fischer GmbH Kunststoff Präzision durch die Röchling-Gruppe hat die Fi
Nach der Übernahme des Laupheimer Kunststoffverarbeiters Fischer GmbH Kunststoff Präzision durch die Röchling-Gruppe hat die Firma nun einen neuen Namen: Röchling Industrial Laupheim GmbH. (Foto: Röchling)
Schwäbische Zeitung

Nach der Übernahme des Laupheimer Kunststoffverarbeiters Fischer GmbH Kunststoff Präzision durch die Röchling-Gruppe hat die Firma nun einen neuen Namen: Röchling Industrial Laupheim GmbH. Der Kunststoffverarbeiter wurde im vergangenen Jahr von der Röchling-Gruppe übernommen (die SZ berichtete). Mit der Umfirmierung setze man die Integration der Tochtergesellschaft in die internationale Unternehmensgruppe fort, teilt Röchling mit.

Der neue Name demonstriere die Zugehörigkeit zur Röchling-Gruppe und hebe vor allem die Marketingstrategie des Unternehmensbereiches Industrie hervor, zu dem der Kunststoffverarbeiter aus Laupheim gehört. Der Bereich Industrie – im englischen „Industrial Division“ – verarbeitet thermoplastische und duroplastische Kunststoffe für nahezu alle Industrien weltweit. Der neue Unternehmensname stelle die Industrien und damit die Kunden in den Mittelpunkt.

Die Röchling Industrial Laupheim GmbH ist ein Zerspaner von Präzisionsteilen und -komponenten aus technischen Kunststoffen und Hochleistungskunststoffen. Beschäftigt werden derzeit mehr als 150 Mitarbeiter an den beiden Standorten Laupheim und Arnstadt bei Erfurt. Mit der Aufnahme in die Röchling-Gruppe habe das Unternehmen die Möglichkeit erhalten, neue Absatzmärkte zu erschließen und vom Anwendungs- und Material-Know-how der Röchling-Gruppe zu profitieren.

Ansgar Robbe, Kaufmännischer Geschäftsführer der Röchling Industrial Laupheim GmbH, unterstreicht die positive Entwicklung: „Die Übernahme ist vom Markt sehr positiv aufgenommen worden. Wir können viele Synergien nutzen und haben bereits erste Neukunden gewinnen können.“ Zur Wachstumsstrategie gehöre auch eine Investition in Millionenhöhe in die Kernkompetenz, die Fertigung hochpräziser Drehteile. „Wir werden den Maschinen- und Anlagenpark in Laupheim und Arnstadt weiter ausbauen“, erklärt der Technische Geschäftsführer Rudolf Karremann.

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