Dress und Wesolowski stehen wieder im Kader

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 Mathias Wesolowski kehrt beim Auswärtsspiel in Löchgau in den Laupheimer Kader zurück.
Mathias Wesolowski kehrt beim Auswärtsspiel in Löchgau in den Laupheimer Kader zurück. (Foto: Volker Strohmaier)
Michael Mader

Mit Selbstvertrauen und einem erweiterten Kader fährt der FV Olympia Laupheim zum Auswärtsspiel in der Fußball-Verbandsliga beim FV Löchgau. Die Partie wird am Sonntag um 15 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Löchgau angepfiffen. Löchgau war vor der Saison über die Relegation in die Verbandsliga aufgestiegen.

Mathias Wesolowski und Jonas Dress haben in der vergangenen Woche wieder am Mannschaftstraining teilgenommen und ihre Verletzungen überwunden. „Beide werden im Kader stehen und möglicherweise auch die eine oder andere Minute zum Einsatz kommen“, sagt Hubertus Fundel. Dagegen muss der Laupheimer Trainer weiterhin auf Dominik Ludwig und auch auf Simon Dilger verzichten. Der Torjäger, der bereits neunmal getroffen und damit nahezu die Hälfte der gesamten Laupheimer Treffer erzielt hat, fällt laut Fundel bis zur Winterpause aus. Dilger musste schon vor einer Woche zu Hause gegen Calcio Echterdingen nach nur einer halben Stunde ausgewechselt werden. „Die Verletzung soll jetzt auskuriert werden, auch wenn wir Dilger derzeit nicht adäquat ersetzen können“, sagt Fundel. Doch die Gesundheit des Spielers geht vor. So wird Dilger neben der Partie in Löchgau mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die drei noch ausstehenden Spiele in diesem Jahr gegen Nagold, Neckarrems und Hollenbach aussetzen müssen.

Robin Dürr und Patrick Hanisch, die auch gegen Calcio eingewechselt wurden, könnten Dilger ersetzen. Die andere Variante, die Fundel auch schon getestet hat, wäre Alexander Schrode als sogenannte falsche Neun auflaufen zu lassen. Zudem hat der Laupheimer Coach die Frage zu beantworten, wer für den gesperrten Robin Biesinger auf der linken Außenbahn spielt. Hier dürfte Fabian Ness die besten Karten haben.

Beim Gegner aus Löchgau, der im Übrigen mit Laupheim abgestiegen und wieder aufgestiegen ist, sind die Sorgenfalten größer. Mit zehn Punkten rangiert die Mannschaft von Trainer Thomas Herbst auf Abstiegsplatz 14 und braucht jeden Punkt. In den vergangenen vier Begegnungen gab es nichts zu holen. Alle Spiele wurden verloren. Zuletzt gab es ein 2:5 in Essingen. „Zu Hause ist das Team offensichtlich etwas stärker“, sagt Fundel. „Wir sind gewarnt – trotz der zwei Heimniederlagen des Gegners gegen Wangen und Hollenbach.“ Dennoch strebe man natürlich mindestens einen Punkt an, um die sehr positive Zwischenbilanz in der Verbandsliga noch weiter zu stabilisieren.

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