Doppelter Einsatz für den guten Zweck

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Angelika Gretzinger

Erstmals in der Geschichte des Schlosshoffests des Lions-Club Laupheim hat die Veranstaltung am Sonntag größtenteils im Laupheimer Kulturhaus stattgefunden. Doch wenigstens zur Mittagszeit hatte der Wettergott ein Einsehen, und so genossen einige Gäste die zaghaften Sonnenstrahlen im Freien. Der Rest der trotz des regnerischen Wetters zahlreich erschienenen Besucher zog ein Plätzchen im Otmar-Schick-Festsaal vor.

Oberbürgermeister Gerold Rechle lobte in seiner Ansprache alle Akteure und das Organisationsteam um Michael Roosz. „Das war für heute ja der doppelte Einsatz, da sie ja wegen des launischen Wetters zweifach planen mussten“, dankte er dem Lions Club. Sage und schreibe über 350 000 Euro hätten die Löwen in den vergangenen Jahren für wohltätige Zwecke ausgeschüttet. Durch Aktivitäten wie das Schlosshoffest seien solche Spendensummen erst möglich geworden, erzählt der neue Präsident des Lions-Clubs Laupheim, Dr. Peter Winkler, im Gespräch. Um auch in Zukunft Absagen aufgrund von Wetterkapriolen zu vermeiden, soll das Fest immer unter Einbeziehung des Kulturhauses stattfinden. „Eine Absage ist ein finanzieller Verlust anstatt eines Überschusses“, erklärt er die Beweggründe hierzu.

Dem Spaß und der Freude am geselligen Beisammensein tat die Verlegung des Festes ins Innere auf jeden Fall keinen Abbruch. Auch wenn etliche Besucher das Schicksal des schlechten Wetters beklagten. „Es hat doch bis jetzt fast jedes Wochenende schönes Wetter gehabt“, hörte man von mehreren Seiten. Trotzdem sahen zahlreiche Gäste ein gut aufgelegtes Jugendblasorchester der Stadtkapelle Laupheim unter der Leitung von Dr. Rustam Keil. „Das war schöne, fetzige Musik“, lobte Winkler.

Weiter ging es im Programm mit der Tanzschule Gutzmann, deren Tänzerinnen und Tänzer ebenso schwungvoll ihr Können zeigten. Nach einem schmackhaften Mittagessen konnten es sich die Besucher am Nachmittag bei Kaffee und Kuchen gut gehen lassen. Der Kinderchor und die Band „My Generation“ der Musikschule Laupheim unterhielten die Gäste. Zum Ausklang des Festes ließen Erhard Frick und Karsten Wiesner bekannte Oldies auf der Gitarre aufleben.

Auch die jüngsten Besucher kamen beim Schlosshoffest zu ihrem Vergnügen. Das Spielmobil Laup-heim hatte im Untergeschoss des Kulturhauses ein buntes Spieleprogramm für die kleinen Besucher aufgebaut. Bei Tischfußball, Airhockey oder einem der zahlreichen Geschicklichkeitsspiele kam trotz des Regenwetters am Sonntagnachmittag keine Langeweile auf.

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