Dominik Renz kreuzt die Klingen mit den Besten

Lesedauer: 4 Min
 Dominik Renz fährt zu den Deutschen Meisterschaften im Fechten.
Dominik Renz fährt zu den Deutschen Meisterschaften im Fechten. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Am vergangenen Wochenende ist der Laupheimer Dominik Renz (Jahrgang 2004), der seit der Saison 2019/2020 für den Heidenheimer Sportbund startet, zum Baden-Württembergischen Ranglistenturnier im Fechten nach Backnang gefahren. Das Ergebnis ist ein 6. Platz in den Einzelgefechten und der 1. Platz mit der Mannschaft.

Renz startete mit fünf Siegen sehr gut ins Turnier und kam durch ein Freilos direkt ins 16er-Tableau. Auch im ersten K.o.-Gefecht gegen Nils Röhm der TSG Reutlingen hatte Dominik die Nase vorn und gewann mit 15:11.

Renz kann Ruder nicht herumreißen

Im Viertelfinale traf der Laupheimer dann wieder auf einen Reutlinger, dieses Mal auf Julius Kazmeier. Bereits zu Beginn dominierte der Gegner das Gefecht. Dominik holte zwar im zweiten Drittel auf, konnte jedoch das Ruder nicht mehr herumreißen und verlor 11:15. Auf der Württembergischen Rangliste der A-Jugend (Kadetten) belegt Dominik Renz momentan den 9. Platz und kann sich somit voraussichtlich, trotz bisher durchwachsener Saison, für die im Mai stattfindenden Deutschen Meisterschaften in Bautzen qualifizieren.

Die Saison startete Dominik als 13. der deutschen Rangliste und wurde somit in den Verbandskader berufen (VKN). Durch den 33. Platz beim ersten Qualifikationsturnier in Friedrichshafen katapultierte er sich jedoch gleich zu Saisonbeginn aus der Top-20-Quote, die das Antreten bei internationalen Wettbewerben voraussetzt. Auch die nachfolgenden Q-Turniere in Heidenheim und Bonn sorgten nicht für den gewünschten Erfolg.

Besser lief die Saison für Renz in der älteren Junioren-Kategorie. Bei den Qualifikationsturnieren in Offenbach, Bad Segeberg und Osnabrück focht er unbekümmert und ganz ohne Druck, erzielte gute Ergebnisse und schaffte es auf der deutschen Junioren-Rangliste auf Platz 32. Für die ebenfalls im Mai stattfindenden Deutschen Meisterschaften ist er somit bereits direkt qualifiziert.

Die Umstellung durch den Vereins- und damit verbundenen Trainerwechsel muss Dominik zunächst verarbeiten. Sein Herz schlägt immer noch für den TSV Laupheim, so lässt es sich der CLG-Schüler nicht nehmen, montags und mittwochs in der Rottumhalle mit seinen Vereinskameraden und Trainer Stefan Braun die Klingen zu kreuzen.

Fechten an erster Stelle

Dienstags und donnerstags trainiert er im Leistungszentrum Heidenheim, an den Wochenenden stehen Turniere oder Lehrgänge an. Doch diesen Herausforderungen stellt sich der Laupheimer gerne, denn Fechten steht für ihn an erster Stelle.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Mehr Themen