Die Website weist den Weg direkt zum Ziel

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 Nun auch online nutzbar: Erna Fischbach und Markus Bausenhart vor einer Projektion des Wegweisers.
Nun auch online nutzbar: Erna Fischbach und Markus Bausenhart vor einer Projektion des Wegweisers. (Foto: aep)

Gedacht ist der Service vor allem für Flüchtlinge und Neubürger in Laupheim. Aber auch, wer schon länger in der Stadt wohnt, könnte Freude daran haben: Den Willkommenswegweiser gibt es jetzt auch in einer Online-Version zur interaktiven Handy-Nutzung. „Damit kann man sich direkt zu einem Ziel führen lassen“, erklärt die Integrationsbeauftragte Erna Fischbach bei der Vorstellung des neuen Angebots.

Sie ist die Initiatorin des Willkommensführers, den sie schon Ende vergangenen Jahres zusammen mit dem Dienstleister Markus Bausenhart eingeführt hat. Auf zwei Seiten im DinA5-Format bekommt man als Neuankömmling die wichtigsten Beratungs- und Anlaufstellen zusammengefasst und auf einer Karte vorgestellt – insgesamt 32. Enthalten sind Ämter, Beratungsstellen, Sprachkurse, Freizeitmöglichkeiten, Kirchen. Moscheen und Orte medizinischer Versorgung. „Die ersten Anlaufpunkte sind drin“, sagt die Integrationsbeauftragte.

„Online geht natürlich noch einiges mehr“, stellt dabei Markus Bausenhart fest, der den Flyer entworfen und mit seinem Mediendesign-Büro nun auch die Website dafür entwickelt hat. Die Online-Version bietet den Nutzern nicht nur mehr Anlaufpunkte, sondern auch die Möglichkeit, sich dorthin direkt lotsen zu lassen. Um die Möglichkeiten vorzuführen, hat er die Website an eine Beamer-Leinwand projiziert, die zunächst eine Karte von Laupheim zeigt.

Wer will, kann den kostenlosen Service auf seinem Handy mit einem QR-Code starten, der in einer neuen Auflage auf die bereits bekannten Flyer aufgedruckt worden ist. Das ist nicht nur ein praktischer, sondern auch ein leichter Zugang für Menschen, die mit ausführlichen Erklärungen wenig anfangen können. Auf der Startseite kann man dann die Anfrage nach Rubriken einordnen. Es gibt derzeit 13 Kategorien mit fünf bis zehn Einträgen, erklärt Erna Fischbach – und es könnten noch mehr werden. „Wir tragen auch noch nachträglich ein, wenn noch jemand mitmachen möchte.“ Sowohl die Rubriken als auch die Anlaufpunkte werden in 13 Sprachen erklärt.

Und nicht nur das. Wer sich gar nicht auskennt, kann den Service über Google maps nutzen: das Ziel anklicken, „Route planen“ wählen, und, so erklärt Markus Bausenhart: „Sie werden von Ihrem Standort direkt dorthin geleitet.“

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