Die Olympia ist Favorit

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 Olympia Laupheim (vorn Jan Neuwirth) will auch gegen den TSV Straßberg wieder punkten.
Olympia Laupheim (vorn Jan Neuwirth) will auch gegen den TSV Straßberg wieder punkten. (Foto: Volker Strohmaier)
Michael Mader

Der FV Olympia Laupheim will in der Tabelle der Fußball-Landesliga weiter nach oben klettern. Nachdem der Verein durch den 4:2-Sieg bei der TSG Balingen II die Abstiegsplätze verlassen und Selbstvertrauen getankt hat, ist an die Laupheimer Hasenstraße die Zuversicht zurückgekehrt. Die anstehende Partie gegen den TSV Straßberg auf dem Kunstrasenplatz am Grasigen Weg wird am Samstag um 14.30 Uhr angepfiffen.

Apropos Selbstvertrauen: Das müsste beim Gegner aus Straßberg ebenfalls relativ hoch ausgeprägt sein. Schließlich hat die Mannschaft von Trainer Oliver Pfaff die letzten vier Spiele gewonnen und dabei unter anderem den Tabellenführer Albstadt und den Tabellenfünften Weiler geschlagen. Der Club scheint im dritten Jahr der Zugehörigkeit in der Landesliga angekommen zu sein, auch wenn der Start in diese Saison völlig misslungen war. Das Team hat sich gefangen und sich aus der Abstiegszone nach oben gearbeitet.

Die Partie am vergangenen Wochenende gegen den TSV Trillfingen fiel aus. Mit 14 Zählern hat der TSV ebenso viele Punkte auf dem Konto wie Olympia Laupheim. Beide Mannschaften sind Tabellennachbarn und dürfen nach oben schielen, müssen aber immer auch den Blick nach unten haben. „Straßberg war in den letzten Jahren immer eine Mannschaft, die für kompakten, defensiven Fußball stand und wenig Gegentore bekam“, sagt Laupheims Trainer Hubertus Fundel. Das sehe in dieser Saison mit bereits 26 Gegentoren etwas anders aus.

Vor zwei Jahren hat Laupheim gegen Straßberg mit 0:1 verloren. Das Tor fiel erst in der Nachspielzeit. „Diesen Spielverlauf sollten wir am Samstag tunlichst vermeiden und an das Spiel in Balingen anknüpfen“, betont Fundel. Dort habe sich die Mannschaft endlich mal mit vier Treffern belohnt und auch die nominellen Stürmer Jan Neuwirth und Narciso Filho hätten getroffen. Das sei schon wichtig, um wieder mehr Spiele zu gewinnen. „Wir haben in Balingen gut gespielt und die Stürmer haben ihre Tore gemacht. Das hat mich schon gefreut“, erklärt Fundel.

Haug und Fischer ungewiss

Schon in Balingen nicht spielen konnte Laupheims Abwehrchef Julian Haug. Der Kapitän musste wegen einer Bronchitis die gesamte Woche mit dem Training aussetzen. „Ich hoffe schon, dass Haug spielen kann und wir in der Defensive gut stehen, denn Philipp Nadig wird nach seinem guten Spiel in Balingen aus privaten Gründen nicht zur Verfügung stehen.“ Auch bei Philipp Fischer ist der Einsatz noch nicht sicher. So könnte Fundel am Ende ohne etatmäßigen Innenverteidiger dastehen.

Wieder im Team nach fast einjähriger Verletzungspause ist Dominik Ludwig. Nach einer kurzen Aufbauphase in der Bezirksliga musste Ludwig in Balingen schon über 90 Minuten ran. „Er hilft uns mit seiner Qualität und seiner Erfahrung, muss nach der langen Pause aber noch an der Fitness arbeiten“, freut sich Hubertus Fundel über die Rückkehr seines Mittelfeldmannes, der immer mehr zum Allrounder wird. In Balingen habe der 25-Jährige allein auf drei Positionen agieren müssen und dies gut gemacht. Auch David Stellmacher, immer noch bester Torschütze der Olympia, wird weiter ausfallen. Seine Leistenzerrung ist noch nicht komplett ausgeheilt und zwingt den Stürmer zu einem weiteren Spiel Pause.

Unter dem Strich geht der Verbandsligaabsteiger aus Laupheim als leichter Favorit in dieses Heimspiel, auch wenn der TSV Straßberg gerade am Grasigen Weg nicht zu unterschätzen ist.

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