Deutliche Auswärtspleite für den HRW

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 Julian Nief bezog mit dem HRW Laupheim eine deutliche Niederlage bei der HSG Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf.
Julian Nief bezog mit dem HRW Laupheim eine deutliche Niederlage bei der HSG Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf. (Foto: Volker Strohmaier)

Der HRW Laupheim rutscht weiter in den Tabellenkeller der Handball-Württembergliga: Durch eine 22:33-Auswärtsniederlage verlor der HRW Laupheim deutlich gegen die HSG Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf und konnte somit auch das vierte Auswärtsspiel in Folge nicht für sich entscheiden. „Vor allem in der Abwehr haben wir keinen Zugriff über den Gegner bekommen“, analysierte HRW-Vorsitzender Helge Stührmann. „So konnte der Gegner im Angriff machen, was er wollte, und die Torhüter blieben meist ohne Chance, den Ball zu halten.“ Erschwerend kam für die Rot-Weißen dazu, dass Stammspieler Kenan Durakovic gesperrt war, weil er im vorherigem Spiel die Blaue Karte gesehen hatte. Es war das erste von vier Spielen, das er aussetzen musste.

Der HRW startete jedoch zumindest im Angriff ordentlich in die Begegnung: Dort spielten sie geduldig den Ball und waren durch gute Abschlüsse zu Toren gekommen. So war das Spiel bis zur 18. Minute beim Stand von 11:9 ausgleichen. Doch dann begann der HRW Laupheim klare Torchancen nicht zu nutzen, sodass die Mannschaft von Trainer Mihut Pancu teilweise sogar den Ball nicht mal in Richtung des Tores brachte: „Ich kann mir nicht erklären, warum wir plötzlich unsere klaren Torchancen nicht mehr genutzt haben“, sagte HRW-Trainer Mihut Pancu, „21 Fehlwürfe im gesamten Spiel sind einfach viel zu viel.“ Zur Halbzeit stand es dann 17:9 für die HSG Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf.

Nach dem Seitenwechsel spielten die Rot-Weißen trotz eines Acht-Tore-Rückstands gut, sie konnten bis auf vier Tore verkürzen. Dann führten aber technische Fehler dazu, dass die HSG wieder Gegenstoßtore erzielte. „Wenn wir unsere Chancen nicht nutzen und selbst frei vor dem Torwart noch verwerfen, haben wir es nicht verdient zu gewinnen“, sagte HRW-Mannschaftsbetreuer Sven Stührmann.

Topteams warten auf Laupheim

Die nächsten zwei Spiele werden für den HRW allerdings nicht einfacher: Zuerst spielt der HRW Laupheim in heimischer Halle gegen Tabellenführer TSB Schwäbisch Gmünd und eine Woche später auswärts gegen den zweitplatzierten TSV Wolfschlugen. „In den nächsten Spielen haben wir nichts zu verlieren“, so Helge Stührmann.

Doch es gibt auch noch eine positive Nachricht für den HRW: Kreisläufer Louis Dück vom VfL Günzburg bekommt ein Zweitspielrecht bei den Rot-Weißen. Et spielt dann sowohl in der A-Jugend-Bundesliga beim VfL Günzburg als auch voraussichtlich ab Mitte November für den HRW Laupheim.

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