Der Zauber entfaltet sich auch bei Regen

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Guten Absatz fand das Naschwerk von Mäschles Lebkuchenhaus.
Guten Absatz fand das Naschwerk von Mäschles Lebkuchenhaus. (Foto: Roland Ray)
Redaktionsleiter

Regen und Wind haben dem Weihnachtsmarkt Schloss Großlaupheim verschiedentlich zu schaffen gemacht, doch unterm Strich zeigte sich der Cheforganisator Rainer Ganser am Sonntagabend nach einer ersten Rücksprache mit Standbetreibern „sehr zufrieden“.

„Am Mittwoch und Donnerstag war es rund um das Schloss so voll wie noch nie“, zog Ganser Bilanz. Im Freitagsregen strömten zwar weniger Besucher auf den Weihnachtsmarkt, „aber die Stimmung war trotzdem gut“. Der Samstag lief prächtig – abends war stellenweise fast kein Durchkommen zwischen den 47 Hütten. Am Sonntag, zeitweise nass und fast durchweg dicht bewölkt, lief das Marktgeschehen dann wiederum eher schleppend an.

200 Kilogramm Teig steckten in dem Lebkuchenhaus, das die Bäckerei Mäschle dieses Jahr gespendet hat. Siegfried Knöpfler, im Nikolausgewand, und sein Team brachten das Naschwerk unters Volk, der Erlös fließt dem Förderkreis für tumor- und leukämiekranke Kinder Ulm zu.

Hochbetrieb herrschte im unteren Foyer des Kulturhauses. Dort bot die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Kerzenziehen an.

Auf frischer Tat ertappt

In der Nacht zum Sonntag hebelten nach Gansers Angaben zwei Jugendliche eine Hütte auf. Die Nachtwache bemerkte das, woraufhin die Täter flohen. Einer der Wachleute verfolgte sie, der andere verständigte die Polizei. Die Jugendlichen wurden geschnappt.

Was Ganser besonders freut: „Die vielen begeisterten Stimmen von Besuchern, wie wunderbar das Ambiente beim Schloss für den Weihnachtsmarkt sei.“

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