Der Mann mit dem grünen Daumen geht in den Ruhestand

Lesedauer: 7 Min
Mann zeigt auf einen ruhigen See
Die Bäume, die am Bibrisee Schatten spenden, hat Erich Deinhardt 1981 gepflanzt – mit der Unterstützung von etwa 270 Schülern. Damals reichten die Pflanzen dem Stadtgärtner nur bis zur Hüfte, heute überragen sie ihn um ein Vielfaches. (Foto: cdi)
Crossmedia-Volontär

Fabian Ahlfaenger übernimmt nächstes Jahr die Leitung der Laupheimer Stadtgärtnerei und tritt damit in die Fußstapfen von Erich Deinhardt. Der 31-Jährige ist in Laupheim geboren und aufgewachsen. Seine Ausbildung zum Forstwirt hat er in Heidenheim und im Schwarzwald absolviert, in Lohr am Main machte er eine Weiterbildung zum Forsttechniker. In Dillingen an der Donau arbeitete er im Anschluss für ein Unternehmen, das Besitzer von Privatwäldern berät – bis er im vergangenen Jahr wieder nach Laupheim zurückkehrte. „Ich bin in meiner Heimat immer noch stark verwurzelt“, sagt Ahlfaenger. „Für mich war klar, dass ich irgendwann wiederkomme.“ Was ihm an seinem Beruf gefällt? „Ich genieße es, viel draußen in der Natur zu sein, und nicht nur im Büro zu sitzen.“ Außerdem gefalle ihm die Arbeit mit den Jahreszeiten: „Es ist schön zu sehen, was sich alles in der Pflanzenwelt tut.“ Und nicht zuletzt sei der Job des Gärtners sehr abwechslungsreich: „Man weiß nie, was einen tagsüber erwartet. Die Aufgaben können sich mit dem Wetter schlagartig ändern.“ Seit Juli dieses Jahres ist Ahlfaenger in der Laupheimer Stadtgärtnerei tätig, Erich Deinhardt arbeitet ihn ein – damit die Übergabe im nächsten Jahr reibungslos funktioniert. (cdi)

Der Laupheimer Stadtgärtner Erich Deinhardt hört Ende des Jahres auf. Diese Ereignisse haben sein Berufsleben geprägt.

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Fabian Ahlfaenger übernimmt nächstes Jahr die Leitung der Laupheimer Stadtgärtnerei und tritt damit in die Fußstapfen von Erich Deinhardt. Der 31-Jährige ist in Laupheim geboren und aufgewachsen. Seine Ausbildung zum Forstwirt hat er in Heidenheim und im Schwarzwald absolviert, in Lohr am Main machte er eine Weiterbildung zum Forsttechniker. In Dillingen an der Donau arbeitete er im Anschluss für ein Unternehmen, das Besitzer von Privatwäldern berät – bis er im vergangenen Jahr wieder nach Laupheim zurückkehrte. „Ich bin in meiner Heimat immer noch stark verwurzelt“, sagt Ahlfaenger. „Für mich war klar, dass ich irgendwann wiederkomme.“ Was ihm an seinem Beruf gefällt? „Ich genieße es, viel draußen in der Natur zu sein, und nicht nur im Büro zu sitzen.“ Außerdem gefalle ihm die Arbeit mit den Jahreszeiten: „Es ist schön zu sehen, was sich alles in der Pflanzenwelt tut.“ Und nicht zuletzt sei der Job des Gärtners sehr abwechslungsreich: „Man weiß nie, was einen tagsüber erwartet. Die Aufgaben können sich mit dem Wetter schlagartig ändern.“ Seit Juli dieses Jahres ist Ahlfaenger in der Laupheimer Stadtgärtnerei tätig, Erich Deinhardt arbeitet ihn ein – damit die Übergabe im nächsten Jahr reibungslos funktioniert. (cdi)

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