Der Chor „Impuls“ singt für den Frieden

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Sonja Niederer

Mit einem Konzert mit Liedern für den Frieden hat sich der Chor „Impuls“ am Sonntagabend in der Laupheimer Marienkirche in die Herzen seiner Zuhörer gesungen. Wie beliebt die Jahreskonzerte des Chores sind, davon zeugten die vollbesetzten Bänke im Gotteshaus.

„Gerade in dieser Zeit sind viele Menschen, egal welcher Religion oder Gesellschaftsschicht sie angehören, auf der Suche nach Frieden, untereinander und mit sich selber“, sagte Theo Rehm, einer der Sänger des Chores, in seinem Grußwort. „Wir möchten Sie einladen, sich mit uns auf diese Suche zu machen.“ Darauf ließen sich die Zuhörer gerne ein und lauschten andächtig den harmonischen Melodien der vorgetragenen Lieder. Der Chor Impuls – ruhig geführt von Christa Knopf – überzeugte durch seinen klaren und homogenen Gesang. Für eine einfühlsame Begleitung sorgte die Band, bestehend aus Christine Ege am Piano, Egon Hagel an der Gitarre, Andreas Chuchra am Bass, Karin Blersch an der Oboe und Alexandra Rief am Schlagzeug beziehungsweise Percussion.

Eingestimmt wurden die Besucher auf das Konzert mit dem Lied „I’ve got a feeling“. Der Chor sang dieses vom hinteren Teil der Kirche aus, und die Zuhörer bekamen einen ersten Eindruck von dem schönen und ausdrucksstarkem Gesang der Sängerinnen und Sänger. Der Liedtext handelt vom Vertrauen in den Herrn: „Keine Sorge, er weist mir den Weg, ja der Herr ist immer an meiner Seite.“ Auch in dem Song „Lebensfarben“ von Christoph Zehendner kam dies zum Ausdruck. „Frühlingsgrün und spätherbstgrau, winterweiß und sommerblau, farbenfroh und sanft und wild malt Gott mein Lebensbild.“

Neben Deutsch und Englisch wurde auch in afrikanischer Sprache gesungen, so wie bei „Anatupenda und Yakanaka Vhangeri“ in denen Gott gepriesen wurde, oder bei der Friedenshymne „Ukuthula“, einem Lied der Zulu.

In den Liedern kam die Sehnsucht nach Ruhe und Frieden zum Ausdruck, wie in „Führe mein Innerstes zur Ruhe“ von Andreas Volz, aber auch die Sehnsucht nach der Kraft, selbst mit der Hilfe Gottes etwas zu erreichen, wie in dem Lied: „Licht in uns,“ von Benedikt Ruchay.

Die Lieder von Impuls zeugten auch von ihrem Glauben und ihrer Dankbarkeit, wie etwa in „Zehntausend Gründe“: „Du liebst so sehr und vergibst geduldig, schenkst Gnade, Trost und Barmherzigkeit. Von deiner Güte will ich immer singen zehntausend Gründe gibst du mir dafür.“

Bei den schönen Liedbeiträgen und gelungenen Gesangssoloeinlagen von Elvira Wörz und Egon Hagel dürfte es wohl so manchem Zuhörer in den Fingern gejuckt haben, zwischendurch spontan Beifall zu klatschen. Dieser war aber, um den Besuchern Gelegenheit zu geben, zur Ruhe zu kommen, erst am Ende des rund einstündigen Konzertes gewünscht. Dann ließen sich die Gäste aber nicht mehr aufhalten und spendeten stehend langanhaltenden, begeisterten Applaus. „ Es war uns eine Freude, dieses Konzert für Sie inszenieren zu dürfen“, sagte Christa Knopf am Ende und verriet, dass dies bereits das 20. Jahreskonzert des Chores „Impuls“ gewesen sei. Sie bedankte sich bei den Mitwirkenden für die Treue in all den Jahren und für die Überlassung der Marienkirche als Konzertraumbei der Kirchengemeinde. Auch diese bedankten sich bei ihr für ihren Einsatz und überreichte einen Blumenstrauß.

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