Böller setzen Hecken in Brand

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Eine Hecke im Kastanienweg in Laupheim brannte über eine Länge von zehn Metern nieder.
Eine Hecke im Kastanienweg in Laupheim brannte über eine Länge von zehn Metern nieder. (Foto: Feuerwehr Laupheim)

Relativ ruhig ist in und um Laupheim der Jahreswechsel aus polizeilicher Sicht verlaufen. Zwei Heckenbrände gab es es allerdings am Silvesternachmittag beziehungsweise -abend in Laupheim und Achstetten. Verletzt wurde niemand.

In Laupheim wurde die Feuerwehr am 31. Dezember um 14 Uhr alarmiert: Im Kastanienweg war durch einen Böller eine Hecke in Brand geraten. Die Laupheimer Wehr rückte aufgrund der Nähe mit 22 Kräften aus, bei der Ankunft am Einsatzort hatten Anwohner – darunter ebenfalls Feuerwehrleute – die Flammen mit Feuerlöschern bereits weitgehend bekämpft. „Wir mussten überwiegend Nachlöscharbeiten verrichten und haben die Überbleibsel der Hecke anschließend mit einer Kettensäge gestutzt“, erklärte Einsatzleiter Florian Alt der SZ. Betroffen waren über eine Länge von etwa zehn Metern insgesamt 22 Bäumchen mit einer Höhe bis zu drei Metern.

Am Abend, so meldet die Polizei, gab es einen weiteren Heckenbrand in Achstetten. In der Talstraße war gegen 19.30 Uhr eine Feuerwerksbatterie nach dem Anzünden umgekippt und hatte die rund drei Meter hohe Hecke getroffen. Löschversuche der Verursacher mit dem Gartenschlauch blieben erfolglos. Den Brand löschte die örtliche Feuerwehr.

Die Polizei war in der Neujahrsnacht im Bereich des Präsidiums Ulm mit verstärkten Kräften im Einsatz, insbesondere an den Orten mit großen Menschenansammlungen. Mit Kontrollen und Präsenzstreifen habe vielfach und vielerorts der unerlaubte oder unsachgemäße Einsatz von Feuerwerkskörpern verhindert werden können. Auch das Aggressionspotenzial einzelner Personen und kleinerer Personengruppen hatten die Einsatzkräfte im Blick, durch frühzeitiges Einschreiten seien Schlägereien und andere Eskalationen verhindert worden.

Während in diesem Jahr weniger Körperverletzungen zur Anzeige kamen, war bei den durch Feuerwerkskörper verursachten Bränden und Sachbeschädigungen eine Zunahme zu verzeichnen. Verirrte Raketen und glühende Reste von abgebrannten Feuerwerkskörpern, aber auch leichtfertig oder absichtlich herbeigeführte Gefahren und Schäden waren die Ursache.

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