Andreas Maier übernimmt das Amt des zweiten Vorsitzenden

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Das neue Führungsgremium der Kolpingsfamilie: (von link) Thomas Martl, An- dreas Hussong, Fabian Ahlfaenger, Andreas Maier, Luci
Das neue Führungsgremium der Kolpingsfamilie: (von link) Thomas Martl, An- dreas Hussong, Fabian Ahlfaenger, Andreas Maier, Lucia Schwarz. (Foto: Hans Süß)

Wie vielseitig die Vereinsarbeit in der Kolpingsfamilie Laupheim ist, hat die Hauptversammlung am Samstag dokumentiert. Zu den Höhepunkten des Jahres zählten das 50-jährige Bestehen des Kolpingchors und der Ausflug nach Wien.

Gravierende Veränderungen gab es bei der Wahl von Vorstandschaft und Ausschuss. Nach nur drei Jahren als 2. Vorsitzender musste dem Wunsch von Fabian Ahlfaenger Rechnung getragen werden, der das Amt an Andreas Maier weitergab. Zudem sorgt ein neues Leitungsteam mit der Vorsitzenden Lucia Schwarz, ihrem Stellvertreter Andreas Maier, Fabian Ahlfaenger und Andreas Hussong für die Aufteilung der Arbeit in der Führungsriege. Jürgen Steinle reichte nach 14 Jahren das Amt des Hauptkassierers an Thomas Martl weiter. Edith Steinle und ihr Team geben nach langjähriger Tätigkeit die Leitung bei der Bewirtschaftung des Kolpinghauses an ein neues Team ab.

Erfolgreiche Spendenaktionen

Der Rückblick, vorgetragen von Schriftführerin Verena Geiselmann, spiegelte das erfolgreiche Wirken der Laupheimer Kolpingsfamilie in allen Altersstufen von den Krabbelgruppen bis zu den Senioren. Die Mitwirkung beim Heimatfest mit Wagenbau und Fußgruppe ist „Pflicht“ für den heimatbewussten Verein. Auch bei den Spendenaktionen verbuchte man Erfolge: So konnte der Erlös des Dreikönigsjazz in Höhe von 2132,80 Euro an die Arbeiterwohlfahrt überreicht werden. Demnächst erhalten Pfarrer Barungi für sein Missionsprojekt in Uganda und der Kinderschutzbund Laupheim die Spendengelder aus der Jahresaktion in Höhe von rund 4000 Euro. Auch die Wunschbaum-Aktion war wieder ein voller Erfolg.

Hauptkassierer Jürgen Steinle und Ebnit-Kassier Armin Süß präsentierten eine sehr gute finanzielle Bilanz von Vereins- und Wirtschaftsbetrieb sowie der Vermietung des Ferienhauses in Ebnit. Bei der Bewirtschaftung des Kolpinghauses auf dem Kirchberg wird man künftig „kleine Brötchen backen müssen“, in Ebnit stehen in den nächsten Jahren wichtige Sanierungen an; das Ferienhaus ist seit über 45 Jahren mit sehr guten Belegungszahlen „in Betrieb“. Der Kassenprüfer Franz Wenger bestätigte beiden Kassierern eine hervorragende Arbeit.

Verena Geiselmann zeigte auf, welche Themen man mit den Vorträgen abdeckte. Sie verwies auf die personellen Stärken der einzelnen Altersgruppen sowie auf die Gesamtmitgliederzahl, die knapp unter 500 liegt. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Das Kolping-Leitwort „Wer Menschen gewinnen will, muss sein Herz zum Pfand einsetzen“ ist das Credo für die Arbeit der Vorsitzenden Lucia Schwarz. Man habe ein arbeitsreiches Jahr bei der Vorstandschaft hinter sich, geprägt auch durch die Mitarbeitersuche für die Weiterführung des Kolpinghauses und den neuen Wirtschaftsausschuss. Zu den „schönen Seiten“ des Vereinsbetriebs zählte Schwarz unter anderem den Besuch der 150-Jahr-Feier der Kolpingsfamilie Höchstädt, den Jahresausflug nach Wien, den gelungenen „Familientag auf dem Bauernhof“ bei Deublers und die Begegnung mit dem Bundespräses Josef Holtkotte.

In neuen Vereinsjahr stehen ein Familientag bei der Feuerwehr und die Teilnahme an der 150-Jahr-Feier der Kolpingsfamilie Tettnang auf dem Programm. Die Überarbeitung der Satzung des Kolpingwerkes und deren Diskussion und Abstimmung wird einige Beratungszeit erfordern. Zudem steht die Teilnahme an den Regionalforen zum Thema „Kolping Upgrade – unser Weg in die Zukunft“ an, wo man eine neue Vereinsstruktur in die Wege leiten will.

Pfarrer Alexander Hermann dankte der Kolpingsfamilie für ihre Mitarbeit in der Kirchengemeinde, die – speziell im Jugendbereich – immer schwieriger werde. Heute gelte es, allen Mitmenschen die Aufgabe in den Vereinen näherzubringen, klare Orientierungshilfe und praktische Lebenshilfe anzubieten, um sie aus ihrer Einsamkeit in die Gemeinschaft zu integrieren. Das sei eine wichtige Aufgabe der kirchlichen, ja aller Vereine. Man müsse Mut haben zur Innovation nach außen und innen.

In ihrem Schlusswort appellierte Lucia Schwarz an alle Mitglieder, die Arbeit von Vorstandschaft und Ausschuss für die Sache Kolpings weiterhin zu unterstützen.

Die neue Führungsriege:

So setzt sich die neue Führungsriege der Kolpingsfamilie Laup-heim zusammen: 1. Vorsitzende Lucia Schwarz; neuer 2. Vorsitzender Andreas Maier; neuer Hauptkassierer Thomas Martl (er wird unterstützt von Natalie Rommel und Fabian Deubler). Ebnit-Kassier bleibt Armin Süß, Schriftführerin Verena Geiselmann. Die Leiter der Gruppe Erwachsene sind Stefan Eble und Matthias Martl. Neue Ausschussmitglieder: Gruppe Erwachsene: Fabian Ahlfaenger, Martin Merkle, Andreas Hussong, Patrik Werner, Thomas Geiselmann; Gruppe Junge Erwachsene: Lisa Bertsch. Neben den bisherigen Mitgliedern komplettieren den Ausschuss die Leiter der Seniorengruppe Loni Heiter und Hans Süß (zugleich Pressewart) und der Vorstand des Kolpingchors, Max Maier. Neue Kassenprüfer sind Jasmin Mast und Julia Traub.

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