Stv. Redaktionsleitung

Beim Frühlingsfest im Haus für Senioren in Langenenslingen hat es in diesem Jahr etwas ganz Besonderes gegeben: Die Bewohner und Besucher waren eingeladen zu einer Modenschau durch die Jahrzehnte. Kindergarten und Schulkinder unterstützten die Models, die aus den Reihen der Mitarbeiter und Bewohner kamen, und präsentierten Mode von früher bis heute.

Moderatorin Petra Lenhard versprach einen besonders interessanten Nachmittag und sie hat ihr Versprechen gehalten. Was im Haus für Senioren am Donnerstagnachmittag an Mode aufgeboten wurde, sucht seinesgleichen. Ob Schlafgewänder wie zu Omas Zeiten, Kleider aus den 50er- und 60er-Jahren, die nur zum Kirchgang getragen wurden oder Sonntagskleider aller Jahrzehnte. Die Models waren ausstaffiert mit passenden Accessoires – die bunte Perlenkette passte zur schrillen 70er-Schlaghose, die spitzen Sling-Pumps zum Kostüm aus der Audrey-Hepburn-Zeit. Es gab Hosenanzüge, Kostüme, Trachtenmode für Groß und Klein und Abendgarderobe zu sehen. Die Kindergarten- und Schulkinder präsentierten sich gekonnt im Garten der Seniorenanlage, drehten sich im Kreis und marschierten einmal um den Katzenbrunnen. „Ihr macht das ganz toll, wie die Großen“, sparte Moderatorin Lenhard nicht mit Lob. Die Bewohner und Gäste unterstrichen das mit reichlich Applaus. Sie genossen den sonnigen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen und das große Finale, das mit einem Hochzeitszug endete.

Engagierte Helfer

Geboren und getragen wurde die Idee, das Frühlingsfest um eine Modenschau zu erweitern, im Haus. Um es zu realisieren, braucht es Leute, die das auf die Beine stellen. Neben Ehrenamtlichen und Mitarbeitern waren das vor allem Rita und Willi Miller, die ihre ganze Kraft hineingesteckt haben. „Es waren so viele Vorbereitungen nötig“, sagte Heimleiterin Maria Hölz. Vieles musste getan werden, was dann bei der Präsentation gar nicht mehr zu sehen gewesen sei. Hunderte von Kleidern, die von der Firma Striebel zur Verfügung gestellt worden waren, wurden von Rita Miller vorsortiert und zusammengestellt. Für die nötigen Kleiderstangen sorgte Willi Miller. „Ich glaube Millers haben Tag und Nacht gearbeitet“, bestätigt Hildegard Gebele. Aber auch die anderen Helfer und Mitarbeiter hätten ihren Beitrag geleistet. „Manche unterbrachen sogar ihren Urlaub“, so Hölz.

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