Die fröhlichen Gesichter beim Fest im Pfarrgarten in Dürrenwaldstetten von Pfarrer Klaus Sanke (von rechts), Pfarrhaus-Bewohner
Die fröhlichen Gesichter beim Fest im Pfarrgarten in Dürrenwaldstetten von Pfarrer Klaus Sanke (von rechts), Pfarrhaus-Bewohnerin Alexandra Kohn, Norbert Spoth, der durchs Haus führte, und Franz-Josef Hölz von den Krippenfreunden zeugen von einer gelungenen Veranstaltung (Foto: Thomas Warnack)
Waltraud Wolf

Es war ein gelungenes Fest, das die Menschen am Sonntag im Pfarrgarten in Dürrenwaldstetten zusammengeführt hat. Geschichte und Geschichten waren angesagt und nicht nur sie wurden von den rund 30 Gästen genossen, sondern auch der Blick hinunter auf den Ort von dem „wunderschönen“ Fleckchen Erde aus, das viele Dürrenwaldstetter bisher nicht betreten hatten.

Alexandra Kohn, seit 1. Dezember 2017 Bewohnerin der Wohnung im Pfarrhaus, hatte die Idee dazu, hat sie als Architektin doch die Besonderheit des Gebäudes erkannt. „Vom Architektonischen her ist es ein Juwel“, schwärmt die Fachfrau und diese Erkenntnis wollte sie auch anderen vermitteln. Sie sieht das Pfarrhaus zudem als Zentrum von Austausch und Begegnung und beides sollte bei einem Fest stattfinden. Zusammen mit Kirchenpfleger Hans-Georg Bayer brachte sie die Idee im Kirchengemeinderat ein und die Krippenfreunde Dürrenwaldstetten waren sofort bereit, die Organisation zu übernehmen. Und die war „fantastisch“, lobt Alexandra Kohn. Begrüßen durfte sie auch Pfarrer Klaus Sanke, der sich zu den Feiernden gesellte.

Norbert Spoth schenkte in einer Führung am Sonntag Einblick in die noch von der Kirchengemeinde genutzten Räume des imposanten Gebäudes und ließ die Fest-Besucher auch in die Pfarrscheune blicken.

Kaum waren die Sitzplätze eingenommen und das Fest eröffnet, wurden bereits die ersten Geschichten rund um das Pfarrhaus und der Geistlichen, die darin gelebt und gearbeitet haben, erzählt, von anderen ergänzt. „Humorig informativ“, bezeichnet die „Reingeschmeckte“, die aus Fulda zuzog, was in sehr respektvollem Umgang miteinander berichtet wurde. Auch verschiedene Veranstaltungen, die früher stattgefunden haben, wurden in Erinnerung gerufen. Waren ursprünglich zwei Stunden für die Begegnung angesetzt, so weiteten sie sich bei strahlendem Spätsommer-Wetter auf fünf aus, was schon für den Erfolg der Begegnung spricht. Kein Wunder, dass der Wunsch aufkam, ein solches Fest zu wiederholen. Alexandra Kohn könnte sich das sehr gut vorstellen, in welcher Form es sein wird, ist allerdings noch offen. Was ihr jedoch wichtig wäre: dass sich auch Menschen von außerhalb angesprochen fühlen.

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