Im Haus für Senioren in Langenenslingen wurde aus den ausgedienten Maibäumen Besen hergestellt.
Im Haus für Senioren in Langenenslingen wurde aus den ausgedienten Maibäumen Besen hergestellt. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Ganz nach dem schwäbischen Grundsatz „Man kann’s no braucha …“ wurden aus den Maibäumen im Haus für Senioren in Langenenslingen Besen hergestellt. Somit wurde aus dem Maibaumfällen im Haus für Senioren wieder einmal ein besonderes Fest.

Nach dem Kaffeetrinken ging es gemeinsam hinaus in den Garten. Dort wartete schon Matthäus Steinhart aus Harthausen bei den gefällten Maibäumen. Er ist einer der wenigen Besenbinder der Gegend und zeigte fachmännisch, wie Besen gebunden werden. Gleich zu Anfang erzählten mehrere Anwesenden, wie super die Besen aus der Bindeaktion des vergangenen Jahres kehren. Deswegen konnten auch in diesem Jahr wieder einige Besen mit und ohne Stiel ersteigert werden.

Die Aktion des Besenbindens wurde von Drehorgelspieler Willi Miller und dem Chor aus Hayingen musikalisch bereichert. Bekannte Volks- und Heimatlieder belebten den Ablauf. Die Organisatorin des Chors, Lore Herter, trug zum Programm passende Gedichte vor. Mit dem Lied „Muss i denn, muss i denn zum Städtele hinaus …“ verabschiedeten sich die Besucher mit dem Versprechen wieder einmal zu kommen.

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