Die Kreisstraße MN 14 (Kirchdorfer Straße) in Fellheim wird voraussichtlich erst Anfang September für den Verkehr freigegeben.
Die Kreisstraße MN 14 (Kirchdorfer Straße) in Fellheim wird voraussichtlich erst Anfang September für den Verkehr freigegeben. Im Vordergrund ist die neue Verkehrsinsel an der Ortseinfahrt von Kirchdorf kommend zu sehen. (Foto: Armin Schmid)
sar und Armin Schmid

Auf freie beziehungsweise ungehinderte Fahrt ins benachbarte Bundesland müssen Autofahrer und Pendler noch warten. Zumindest dann, wenn die Autofahrt über die Kirchdorfer Straße (Kreisstraße MN 14) in Fellheim führen soll. Walter Pleiner (Leiter des Tiefbauamts im Landratsamt Unterallgäu) teilte auf Anfrage mit, dass die Straßenbauarbeiten voraussichtlich Ende August beendet sein werden. Die wichtige Verkehrsverbindung ins württembergische Nachbarland ist damit weiterhin nicht befahrbar.

Die offizielle Verkehrsfreigabe wird voraussichtlich erst Anfang September stattfinden. Derzeit werden noch Kabelverlegungsarbeiten gemacht. Danach werden die Gehwege fertiggestellt, die Grünbereiche angelegt und die Straßendecke beziehungsweise letzte Asphaltschicht aufgebracht. Werden die Bauferien mit einberechnet, sollte der dritte Bauabschnitt der Kreisstraße Ende August fertiggestellt sein. Eigentlich hätten die Bauarbeiten am letzten Bauabschnitt nach drei bis vier Monaten schon Ende Juni beendet sein sollen. Die ersten beiden Bauabschnitte wurden im vergangenen Jahr umgesetzt.

Zu Beginn der Baumaßnahme wurde eine rund 70 Meter lange Stützmauer am sogenannten Spritzenberg abgebrochen, wieder aufgebaut und neu gestaltet. Großen Anteil an den Ausbaukosten, die sich insgesamt auf rund 2,5 Millionen Euro belaufen sollen, hatte das Brückenbauwerk. Der Landkreis Unterallgäu wird rund 1,6 Millionen Euro in die Erneuerung der stark sanierungsbedürftigen Kreisstraße investieren. Die Straßen- und Fußgängerbrücke über die Memminger Ach wurde komplett abgerissen und ebenfalls neu aufgebaut. Weitestgehend fertiggestellt wurde auch das Straßenstück bis zum Kreuzungsbereich Illerau.

Da der Bauzeitenplan zu optimistisch ausgelegt war, konnte die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme 2018 nicht eingehalten werden. Nach der Winterpause wurden die Bauarbeiten ab März am dritten Bauabschnitt vom Kreuzungsbereich an der Illerau bis zur Landesgrenze an der Illerbrücke fortgeführt. Nach Beendigung der Bauarbeiten an der wichtigen Verkehrsachse ins württembergische Nachbarland gehen die Bauarbeiten im Ortsbereich von Fellheim weiter.

Bürgermeister Alfred Grözinger teilte mit, dass sich der Ausbau der Ortsdurchfahrt vom Bereich am Gasthaus Adler bis zur Ortsgrenze in Richtung Heimertingen nahtlos anschließen soll. Los gehen soll es dann eben Anfang September. Der Kreuzungsbereich an der Staatsstraße 2031 soll offen bleiben. Das heißt, dass die Durchfahrt von Boos oder Pless in Richtung Kirchdorf möglich sein wird. In Fahrtrichtung nach Memmingen wird die Umleitung über Boos und Niederrieden nach Heimertingen führen.

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