SV Kirchdorf II sichert sich Bronzemedaille

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 Die Kirchdorferinnen freuen sich über die Bronzemedaille bei der deutschen Tischtennis-Pokalmeisterschaft: (von links) Susen Sc
Die Kirchdorferinnen freuen sich über die Bronzemedaille bei der deutschen Tischtennis-Pokalmeisterschaft: (von links) Susen Schmerler, Simone Sieber, Tamara Widmann, Manuela Heinz, Nathalie Remiger, Kayra Bekir, (vorn von links) Michaela Lempenauer und Miriam Widmann. (Foto: Gyulshen)
Schwäbische Zeitung

Die Tischtennisspielerinnen des SV Kirchdorf II sind mit der Bronzemedaille im Gepäck von der deutschen Pokalmeisterschaft für Verbandsligateams aus Gaimersheim bei Ingolstadt zurückgekehrt. Dort verlor der SVK II nur ein Spiel – gegen den späteren deutschen Pokalsieger.

Für die Endrunde in Gaimersheim hatte sich der SV Kirchdorf II durch den Titelgewinn bei den bayerischen Pokalmeisterschaften Ende März in Roth bei Nürnberg qualifiziert. Manuela Heinz, Susen Schmerler, Kayra Bekir, Simone Sieber, Miriam Widmann, Nathalie Remiger und Michaela Lempenauer reisten mit ihren Betreuern Georg Rau und Peter Widmann und großem Fantross an. Das Ziel: Sich so gut wie möglich verkaufen.

Ungeschlagen zum Gruppensieg

Zum Auftakt an Tag eins traf der SVK II in seiner Vorrundengruppe gleich auf den Gruppenfavoriten TGS Hausen. Gegen die Mannschaft aus Hessen steuerte Susen Schmerler in einer engen Partie den entscheidenden Sieg zum 4:3-Erfolg für Kirchdorf II bei. Nach mehr als drei Stunden Spielzeit gab es jedoch kaum Zeit zur Freude, denn postwendend stand das nächste Spiel gegen den ASG Altenkirchen auf dem Programm, den der SVK II mit 4:1 sicher bezwang. Erneut ohne große Pause folgte das nächste Spiel gegen Heidelberg-Neuenheim. In diesem landete die 14-jährige Kayra Bekir den entscheidenden Sieg zum 4:2-Endstand. Dennoch hatte der SVK II dadurch noch nicht das Ticket fürs Viertelfinale sicher. Dieses tüteten die Kirchdorferinnen erst am zweiten Tag im vierten Gruppenspiel gegen Tusem Essen ein. Susen Schmerler war es dabei vorbehalten, den entscheidenden vierten Punkt zum Sieg für den SVK II zu machen. Der vierte Erfolg war auch verbunden mit dem Gruppensieg.

Das Viertelfinale fand noch am selben Abend statt, Gegner war die SG Kelkheim. Von Beginn an lief dieses Spiel sehr gut für den SVK II. Manuela Heinz, Miriam Widmann und Kayra Bekir sorgten für eine 3:0-Führung. Im Doppel kamen nun Nathalie Remiger und Michaela Lempenauer auf Kirchdorfer Seite zum Einsatz. Das Duo zeigte eine gute Leistung, hatte am Ende aber knapp das Nachsehen gegen seine erfahrenen Gegnerinnen. Anschließend verlor Manuela Heinz überraschend in fünf Sätzen und es stand nur noch 3:2 für den SVK II. Doch auch in dieser Phase überzeugte Kayra Bekir sowohl mental als auch spielerisch und setzte mit ihrem Sieg den Schlusspunkt. Damit war der Einzug ins Halbfinale perfekt.

Im Halbfinale traf der SVK II am dritten Turniertag auf den Tus Sande aus Niedersachsen. Zum Auftakt unterlag Manuela Heinz knapp in fünf Sätzen und der SVK II lag erstmals in Gaimersheim zurück. Kayra Bekir versuchte nun gegen die gegnerische Nummer eins das richtige Mittel zu finden, doch auch ihr war an diesem Tag das Glück nicht hold. Sie verlor trotz großer Gegenwehr in vier Sätzen, es war ihre erste Niederlage im Turnier. Nun lastete der Druck auf Susen Schmerler. Sie gab wie gewohnt alles für die Mannschaft, doch ihre Gegnerin spielte mit der Führung im Rücken groß auf und so ging Schmerler als Verliererin von der Platte. Im anschließenden Doppel versuchten nun Simone Sieber und Miriam Widmann nochmal die Kohlen aus dem Feuer zu holen, doch Sandes Doppel ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und gewann in drei Sätzen. Damit musste das Kirchdorfer Team im sechsten Spiel die erste und einzige Niederlage hinnehmen und beendete das Turnier auf Platz drei. Trübsal blaßen war im SVK-Lager aber nicht angesagt, der Stolz über die Bronzemedaille überwog klar.

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