Nochmals Ökopunkte für Ausgleichsfläche

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Die Gemeinde Kirchdorf muss bei einer vor drei Jahren angelegten Ausgleichsfläche – seinerzeit für das Baugebiet „Heimertinger Weg IV“ – im sogenannten Wiesental nachbessern. Darüber informierte Bürgermeister Rainer Langenbacher den Gemeinderat.

Nach der langen Trockenheit im vergangenen Sommer werden der dortige Tümpel und die Mulden in Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde weiter vertieft und nochmals stärker mit Lehm abgedichtet, um ein erneutes Austrocknen möglichst zu verhindern. Außerdem soll das Regenwassser besser in den Tümpel und die Mulden fließen können. Die Firma Wild führt aktuell diese Arbeiten aus. Die Kosten belaufen sich auf rund 11 000 Euro.

Die Gemeinde bekommt dafür aber auch Ökopunkte gutgeschrieben, wie Langenbacher auf SZ-Nachfrage erklärt. Für die Gemeinde ergebe sich dadurch die „komfortable Situation“, auf einer Fläche, für die es bereits Ökopunkte gab, eben solche nochmals zu generieren.

Eine weitere Fläche für den naturschutzrechtlichen Ausgleich ist zwischen Kirchdorf und Bonlanden für das neue Baugebiet „Kratzer“ geplant. Auch hier sollte ein Tümpel angelegt werden. Da der Bereich jedoch in der Wasserschutzzone zwei liegt, sind diese Pläne Makulatur. Deshalb soll diese Fläche nun als extensives Gründland mit einer Ackerbrache und Blühstreifen umgestaltet werden.

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