Kirchdorfer Feuerwehr hat einen neuen Kommandanten

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 Führungswechsel bei der Freiwilligen Feuerwehr Kirchdorf: Alexander Huber (rechts) tritt die Nachfolge von Markus Spieler (link
Führungswechsel bei der Freiwilligen Feuerwehr Kirchdorf: Alexander Huber (rechts) tritt die Nachfolge von Markus Spieler (links) als Gesamtkommandant an. In der Mitte steht Kirchdorfs Bürgermeister Rainer Langenbacher. (Foto: Hermann Hummel)
Hermann Hummel

Die Freiwillige Feuerwehr Kirchdorf hat einen neuen Gesamtkommandanten. Bei ihrer Generalversammlung am Anfang der Woche wählten die Mitglieder einstimmig Alexander Huber zum Nachfolger von Markus Spieler. Dieser hatte sich nicht mehr zur Wahl gestellt.

Die Versammlung fand im Gemeinschaftsraum des Feuerwehrgerätehauses in Kirchdorf statt. Neben den aktiven Wehrleuten aus den Abteilungen Kirchdorf, Ober- und Unteropfingen nahmen die Mitglieder der Altersabteilung, der Ehrenkommandant Georg Abler, Bürgermeister Rainer Langenbacher sowie die Oberopfinger Ortsvorsteherin Sabine Schmid daran teil.

32 Einsätze 2019

In seinem Jahresrückblick sprach der bisherige Gesamtkommandant Markus Spieler vor allem die Weiterentwicklung der Einsatzpläne und die Suche nach dem passenden Standort für ein neues beziehungsweise zweites Ausrückezentrum an.

Ein an Einsätzen bei Bränden, Hochwasserschäden, Unfällen, dazu an Aus- und Fortbildungsterminen ereignisreiches Jahr spiegelten sodann die Jahresberichte der Abteilungskommandanten Alexander Huber (Kirchdorf), Andreas Schmid (Oberopfingen) und Reinhard Mendel (Unteropfingen) wider.

Bei 32 Einsätzen und 18 Proben waren die insgesamt 83 Männer und vier Frauen der Feuerwehr Kirchdorf entweder gemeinsam oder in Abteilungen im Einsatz.

Neben Bränden in Gebäuden und Fahrzeugen wurde die Feuerwehr zu mehreren Verkehrsunfällen, Personen- und Tierrettung, aber auch Einsätzen zur Verkehrssicherung bei Veranstaltungen und bei traditionellen Dorffesten gerufen.

Von einem dicht gefüllten Veranstaltungskalender der derzeit aus neun Mitgliedern bestehenden Jugendabteilung berichtete auch Jugendkommandant Benedikt Schwarz. 23 Probenabende, eine 24-Stunden-Übung, ein Besuch bei der Feuerwehr in Ulm, dazu ein Wintersporttag und der Einsatz beim Weihnachtsmarkt standen auf dem Programm.

Besonders erfreulich war, dass bei der Generalversammlung mit Lea Beer, Leonie Hörnle, Simon Hollweg, Michel Kösler, Jonas Keller und Florian Wonhas sechs Mitglieder der Jugendfeuerwehr in die aktive Wehr aufgenommen werden konnten.

Bedeutsame Veränderungen

Bei den turnusgemäßen Wahlen gab es im Leitungsgremium zwei bedeutsame Veränderungen. Nach elf Jahren Tätigkeit als Gesamtkommandant stellte sich Markus Spieler aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wiederwahl.

Als Nachfolger wählten die Wehrmitglieder einstimmig den bisherigen Stellvertreter Alexander Huber. Ebenfalls nicht mehr zur Wahl stellte sich Gerhard Schmid nach zehnjähriger Tätigkeit als stellvertretender Kommandant der Abteilung Oberopfingen. Als sein Nachfolger wurde Daniel Schmid gewählt.

Bürgermeister Rainer Langenbacher dankte den beiden aus ihrem Führungsamt ausscheidenden Feuerwehrmännern für ihren Einsatz. Dem schloss sich auch der Oberopfinger Abteilungskommandant an und hob insbesondere den Einsatz von Gerhard Schmid, seinen Ideenreichtum und seine vielfältigen Vorschläge und Aktionen im Bereich der Aus- und Fortbildung hervor.

Auch eine Reihe von Beförderungen wurden vorgenommen: Eric Beer, Erhard Hartmann, Benjamin Herzog, Nicola Roth und Theresa Tietzsch wurden zu Oberfeuerwehrmännern beziehungsweise -frauen ernannt. Frank Fassbinder, Daniel Hartmann, und Sebastian Huber wurden zu Hauptfeuermännern befördert. Martin Goldemund absolvierte die Fortbildung zum Löschmeister, Jürgen Göppel zum Brandmeister.

Danach ehrte Langenbacher noch drei Feuerwehrmänner. Das Feuerwehrehrenabzeichen in Bronze für 15 Jahre aktiven Dienst erhielt Frank Faßbinder. Das silberne Ehrenabzeichen für 25 Jahre aktiven Dienst nahmen Stefan Geiger und Stefan Miller in Empfang. Abschließend dankte der Bürgermeister den Wehrmitgliedern für ihren Idealismus, ihre Fortbildungsbereitschaft und alle erbrachten Hilfeleistungen in den verschiedensten Notlagen. Ortsvorsteherin Sabine Schmid schloss sich diesen Dankesworten an.

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