Große Zufriedenheit beim SV Kirchdorf

Lesedauer: 5 Min

Die Kunstradsportler und die Verantwortlichen des SV Kirchdorf waren sehr zufrieden mit den Ergebnissen bei den Kreis- und Bezi
Die Kunstradsportler und die Verantwortlichen des SV Kirchdorf waren sehr zufrieden mit den Ergebnissen bei den Kreis- und Bezirksmeisterschaften in heimischer Halle. (Foto: Privat)
Schwäbische Zeitung

Nur zufriedene Gesichter hat es beim SV Kirchdorf beim Kunstradwettkampf in heimischer Halle gegeben. Vor zahlreichen Besuchern zeigten sich die elf SVK-Sportler sehr gut aufgelegt. Diese fuhren reihenweise zu Bestleistungen, etliche qualifizierten sich zudem für die Landesmeisterschaften. Bei den Schülern und der Elite wurden die Kreismeisterschaften ausgetragen, die Junioren wetteiferten um die Bezirksmeistertitel.

Den Anfang machten die U11-Schüler. Martin Link (SV Kirchdorf) verbesserte sich im Vergleich zum Wettkampf zuvor in Biberach leicht. Nur eine Unsicherheit bei der Drehung ins Rückwärts verhinderte eine Steigerung seiner Bestleistung und Link erreichte den dritten Platz. Maximilian Keller zeigte eine sichere Kür, für die er trotz zweier Bodenberührungen 51,85 Punkte bekam. Diese bedeuteten den zweiten Platz, eine neue persönliche Bestleistung und die Qualifikation für die württembergischen Meisterschaften. Ihm gleich tat es Adrian Bast. Er zeigte eine blitzsaubere Vorstellung, schraubte seine Bestleistung auf 58,11 Punkte hoch. Damit wurde er Kreismeister und löste ebenso die Fahrkarte zu den Landesmeisterschaften.

Nach der Mittagspause starteten bei den Schülerinnen U15 Theresa Schlichting und Evelyn Bast für den SVK. Beide schafften die direkte Qualifikation für die „Württembergischen“ auch auf Anhieb. Während Schlichting (55,13 Punkte) fast fehlerfrei blieb und den dritten Platz erreichte, musste Bast beim Übergang vom Reitsitzsteiger zum Steuerrohrsteiger vom Rad. Trotzdem erreichte sie eine persönliche Bestleistung und wurde mit 61,43 Punkten Zweite.

Linus Weber zeigt ganzes Können

Bei den U13-Schülern zeigte Linus Weber (SV Kirchdorf) sein ganzes Können. Hochkonzentriert meisterte er alle Schwierigkeiten und verbuchte so 82,73 Punkte, eine neue persönliche Bestleistung. Der Lohn: Das Ticket zur „Württembergischen“ und der Kreismeistertitel. Zum zweiten Mal ging dann Theresa Schlichting auf die Wettkampffläche. Mit ihrer Cousine und Partnerin Daniela Igel zeigte sie im Doppel der Schülerinnen U15 eine sichere Kür (41,57 Punkte), was ebenso mit dem Dreierpack belohnt wurde: Bestleistung, Qualifikation für die „Württembergischen“ und dem Titel.

Wager meistert Frontlenkerstand

Am Nachmittag waren Pia Schlichting und ihre Freundin Jana Wager (beide SV Kirchdorf) bei den U13-Schülerinnen an der Reihe. Schlichting absolvierte eine sehr schöne Kür, meisterte ihre Schwierigkeiten problemlos und erreichte trotz einer Bodenberührung mit 38,63 Punkten eine neue Bestleistung und den ersten Platz. Wager hatte zum ersten Mal den Frontlenkerstand im Programm, der ihr sehr gut gelang. Eine Bodenberührung bei der Hocke kostete sie jedoch Punkte. Trotzdem fuhr sie zu einer persönlichen Bestleistung mit 37,93 Punkten, die den zweiten Platz bedeutete.

Den ersten Auftritt bei den Frauen hatte in diesem Jahr Romy Höchenberger (SV Kirchdorf). In der Elite ging es neben der Qualifikation zu den Landesmeisterschaften im Juli auch um den Kreismeistertitel. Diesen sicherte sich Carolin Brauchle vom RMSV Bad Schussenried. Höchenberger fuhr mit 120,61 Punkten auf den zweiten Platz und zeigte dabei eine gute Kür mit nur einem Leichtsinnsfehler nach der Drehung.

Lisa Weber (SV Kirchdorf) absolvierte in ihrem ersten Juniorinnenjahr ein top Programm, was die Kampfrichter mit 113,68 Punkten, einer persönlichen Bestleistung, quittierten. Somit qualifizierte sich Lisa Weber ebenfalls für die „Württembergischen“ und stand an diesem Tag als Bezirksmeisterin auch ganz oben auf dem Treppchen.

Für die Bezirksmeisterschaften im April in Friedrichshafen bleibt nun noch viel Zeit, an den jeweiligen Programmen zu feilen und die eine oder andere Schwierigkeit einzubauen. Dort können die SVK-Sportler befreit auffahren, da die Qualifikationshürde für die „Württembergischen“ bei allen dafür infrage kommenden Sportler bereits überwunden wurde.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen