Was das Volksbegehren wirklich verändern würde

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 Mandy Hopp ist eine der Organisatorinnen.
Mandy Hopp ist eine der Organisatorinnen. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Was würde sich ändern, wenn die Forderungen, die die Initiatoren des Volksbegehren „Rettet die Bienen“ stellen, umgesetzt werden würden? Diese Frage möchten die Teilnehmer des Podiumsdiskussion klären, die am Dienstag, 19. November, um 19 Uhr im Rief-Haus in Winterstettenstadt stattfindet. SZ-Redakteurin Katrin Bölstler hat vorab mit Mandy Hopp gesprochen, die die Veranstaltung mit organisiert hat. Mandy Hopp ist Vorsitzende des Vereins Der Winterstetter und Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Schweinhausen.

Frau Hopp, für wen ist diese Veranstaltung interessant?

Eigentlich für jeden von uns. Denn sollten die Inhalte des Volksbegehren irgendwann Gesetz werden, betrifft uns das alle. Ich habe festgestellt, dass vielen Menschen nicht klar ist, um was es bei diesem Volksbegehren eigentlich geht und sie sich daher auch unsicher sind, ob sie unterschreiben sollen oder nicht. Daher haben wir beschlossen, diese Podiumsdiskussion zu veranstalten.

Aktuell ist es aber so, dass das Vorhaben ja auf Eis gelegt wurde. Es werden momentan keine weiteren Unterschriften gesammelt.

Stimmt. Nachdem wochenlang viel darüber diskutiert wurde und auch schon viele Menschen unterschrieben haben, hat die Landesregierung den Initiatoren einen Dialog zum Thema Artenschutz angeboten. Dieses Angebot hat die Initiative angenommen und es werden vorerst keine weiteren Unterschriften gesammelt. Das Thema ist aber dennoch nicht vom Tisch und daher haben wir uns entschieden, trotzdem den Abend zu veranstalten.

Nach welchen Kriterien haben Sie die Teilnehmer ausgewählt?

Bei einem so komplexen Thema gibt es viele unterschiedliche Blickwinkel. Wir haben versucht, Vertreter unterschiedlicher Gruppierungen und Standpunkte zusammenzubringen und das ist uns auch gelungen. Der Bundestagsabgeordnete Josef Rief wird erklären, wie in der Bundespolitik über das Thema Artenschutz nachgedacht wird. Ein Bauer, der konventionelle Landwirtschaft betreibt, wird erläutern, was sich für ihn ändern würde und inwieweit gewisse Vorschriften auch seine Existenz bedrohen würde. Helmut Fesseler vom Imkerverein Biberach wird berichten, wie es der Honigbiene tatsächlich geht und Ruth Lang vom Nabu Bad Schussenried erläutert die Sicht des Naturschutzbunds.

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