Jürgen Schell offiziell eingesetzt

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 Jürgen Schell (Mitte) freut sich gemeinsam mit seiner Frau Marlene und seinem Stellvertreter Roland Voltenauer über weitere ach
Jürgen Schell (Mitte) freut sich gemeinsam mit seiner Frau Marlene und seinem Stellvertreter Roland Voltenauer über weitere acht Jahre als Bürgermeister. (Foto: Michael Mader)
Michael Mader

Jürgen Schell ist und bleibt Bürgermeister der Gemeinde Ingoldingen. Der 58-Jährige wurde von seinem Stellvertreter und Gemeinderat Roland Voltenauer in der Gemeinderatssitzung am Donnerstagabend offiziell wieder ins Amt eingesetzt und für das Amt verpflichtet. Da es sich um eine Wiederwahl handelt, bedarf es keiner Vereidigung für die weiteren acht Jahre Amtszeit von Schell, erklärte Voltenauer.

Jürgen Schell wurde im September 2011 erstmals zum Bürgermeister von Ingoldingen gewählt. Davor war er mehr als 24 Jahre Kämmerer der Gemeinde in der Amtszeit von Bürgermeister Karl Zeller. Schell ist Diplom-Verwaltungswirt und wurde am 22. September dieses Jahres mit 97 Prozent der abgegebenen Stimmen wiedergewählt. Voltenauer hob besonders hervor, dass Schell bei keinem Gegenkandidaten immerhin 45 Prozent der Wahlberechtigten zum Wählen motiviert hätte. Das sei bemerkenswert und käme nicht so oft vor. Schell habe offensichtlich die Wähler mit seiner Persönlichkeit als auch mit seiner bislang geleisteten Arbeit überzeugt.

Voltenauer wurde noch konkreter und nannte dabei insbesondere die Schaffung neuer Bauplätze in allen Ortsteilen, die Ganztagesbetreuung für Kinder zwischen null und zehn Jahren, den Hochwasserschutz oder das äußerst schwierige Thema einer Gesamtfeuerwehr, das Schell auch mit Bravour gelöst habe. „Ich bin sehr froh, dass die Wahl so gelaufen ist und freue mich auf weitere acht erfolgreiche Jahre“, sagte Schell. Es gebe genug Arbeit und Projekte, die er gemeinsam mit der Verwaltung, dem Gemeinderat und den Ortschaftsräten angehen wolle. Dabei stehe die Abwasserbeseitigung ebenso im Fokus wie der weitere Breitbandausbau sowie die Umsetzung von neuen Baugebieten. Voltenauer sagte dem alten und neuen Bürgermeister die konstruktive Unterstützung des Rates zu.

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