Drei Bürgerenergiegenossenschaften an Solarpark Ingoldingen beteiligt

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So sieht der neue Solarpark in Ingoldingen aus.
So sieht der neue Solarpark in Ingoldingen aus. (Foto: EnBW)
Schwäbische Zeitung

Die Bürgerbeteiligung am Solarpark Ingoldingen ist in trockenen Tüchern. Vertreter von drei Bürgerenergiegenossenschaften (BEG) und der EnBW besiegelten das entsprechende Vertragswerk am Montagnachmittag in Biberach.

An der eigens dafür gegründeten Betreibergesellschaft haben die BEG Riss (Maselheim), Fronreute-Wolpertswende sowie Bad Schussenried-Ingoldingen rückwirkend zum 1. April 2020 jeweils 15 Prozent erworben. Die Mehrheit der Anteile verbleibt bei der EnBW Solar GmbH, die weiterhin die Verantwortung für Betrieb, Instandhaltung und Vermarktung trägt.

Sehr erfreut zeigte sich anschließend Ingoldingens Bürgermeister Jürgen Schell. Er hatte sich bereits bei Beginn der Planungen für Beteiligungsmöglichkeiten an dem im Ortsteil Hervetsweiler gelegenen Solarpark stark gemacht. „Ein schönes Signal für unsere Gemeinde, die sich seit Jahren für die Energiewende einsetzt“. Auch als Aufsichtsratsvorsitzender der BEG freue er sich auch die zukünftige Zusammenarbeit mit den Kollegen aus Maselheim, Fronreute und Wolpertswende.

Bei der EnBW sei man ebenfalls mit der gefundenen Lösung sehr zufrieden, betonte Daniel Richter, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft. „Zum einen kommt so die Energiewende direkt bei einer Reihe von Bürgern an“. Gleichzeitig trage die Einlage der Energiegenossen dazu bei, neue Projekte zu finanzieren.

Der Solarpark Ingoldingen wurde im September 2018 in Betrieb genommen. Bei einer maximalen Leistung von 4,28 Megawatt (4280 Kilowatt) lassen sich je nach Witterung pro Jahr über 4,5 Millionen Kilowattstunden erzeugen, was rechnerisch zur klimaschonenden Versorgung von etwa 1400 Haushalten reicht.

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