Feuerwehr schützt Hausbesitzer

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Mit Sandsäcken wehrten die Feuerwehren aus Sießen und Schwendi das heranlaufende Wasser ab.
Mit Sandsäcken wehrten die Feuerwehren aus Sießen und Schwendi das heranlaufende Wasser ab. (Foto: Bernd Baur)

Am Freitagabend hat eine Gewitterzelle im Bereich Schwendi einen etwa 15-minütigen Starkregen mit sich gebracht. Überflutungen von Kellern und Gebäuden waren nicht die Folge – auch dank des Einsatzes der Feuerwehr.

In Hörenhausen im Wohngebiet „Brünnele“ betrachtete ein Hausbesitzer die starken Regenfälle mit großer Sorge. Denn vor drei Wochen hatte er bei einem ähnlichen Starkregen knapp einen halben Meter Wasser in seinem Keller. Weil er am Freitag erneut mit einem solchen Ereignis rechnete, rief er die Einsatzkräfte zu Hilfe. Die Feuerwehren Sießen im Wald und Schwendi rückten gegen 21 Uhr aus. Auf der Straße und auf der südlichen Grundstücksseite legten die Feuerwehren Sandsäcke zur Wasserabwehr aus. In das Gebäude drückte das Regenwasser dieses Mal nicht.

Gemeinde sagt Hilfe zu

Nach Angaben des Hausbesitzers schießt das Wasser bei solch starken Regenfällen von einem neuen Baugebiet oberhalb seines Grundstückes den Hang hinunter. In diesem Baugebiet sind noch keine Häuser errichtet, das Wasser kann sich den Weg über die freien Flächen suchen. Von der Gemeinde Schwendi ist dem Hausbesitzer nach dem ersten Hochwasser zugesagt worden, dass die Situation durch entsprechende Maßnahmen entschärft wird.

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