Winterstettendorf gewinnt Stimmungswettbewerb

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 Beim Eisbärenfest herrschte auf der Bühne richtig gute Stimmung.
Beim Eisbärenfest herrschte auf der Bühne richtig gute Stimmung. (Foto: Gerhard Rundel)
Gerhard Rundel

Blasmusik, Show und Spiel hat es am Samstagabend beim Stimmungswettbewerb im Unteressendorfer Eisbärenfestzelt gegeben. Die Musikvereine Oggelsbeuren, Winterstettendorf und Zell-Bechingen zogen alle Register und boten den Besuchern einen tollen Abend mit bäriger Stimmung.

Zur Feststellung der Reihenfolge mussten die drei Dirigenten Reiner Mäder, Peter Müller und Thomas Zinser ein Toastbrot bei Moderator Wolfgang Huber verspeisen. Der Schnellste durfte sich dann seinen Startplatz auswählen.

Mit dem flotten „Florentiner Marsch“ begannen die Musikanten aus Oggelsbeuren den musikalischen Reigen. Einen Glanzpunkt setzte der Oggelsbeurer Vorsitzende Markus Elser bei seinem Solostück „Der alte Dessauer“. Zur Polka „Trara es brennt“ hatten die Musiker zur Stimmungsmache zwei Feuerwehrleute mit Spritze dabei. Bei der „Fischerin vom Bodensee“ zogen sie die Fischermaid Annika samt Angel und Fisch am Haken durchs Zelt. Zwischendurch machte Moderator Wolfgang Huber lustige Spiele mit je einem Musiker von jeder Kapelle.

Die Musikkapelle Zell-Bechingen startete unter Leitung von Peter Müller mit dem Marsch „Salemonia“. Franz-Michael Ott, der die Ansage bei den Zell-Bechingern übernahm, kündigte die weiteren Stimmungshits mit einigen Gags an. Zum Zeichen der Zusammengehörigkeit holte er beim Marsch „Them Basses“ auch die Tubisten der anderen zwei Kapellen zu einer Art Bassistentreffen dazu. Die elf Tubisten boten nicht nur ein tolles Bild, sondern machten auch ordentlich Sound.

Mit dem „Montana Marsch“ starteten die Musiker aus Winterstettendorf ihren grandiosen, rockigen Stimmungsauftritt unter dem Dirigat von Thomas Zinser. Leonie Maurer glänzte dabei als Sängerin bei „Flashdance – What A Feeling“ und stand auf der Bühne wie eine Rockröhre. Ihr folgten weitere Gesangssolisten in verschiedenen Formationen mit gängigen, rockigen Titeln. Sie brachten die Besucher ob der Vielseitigkeit der Kapelle zum Staunen. Florian Sigg zeigte sich als Meister auf der Piccolo-Trompete bei seinem schönen Solo „Arrial“ von der Gruppe „Abba“. Frenetisch forderten die gutgelaunten Besucher die Musiker und forderten immer weitere Zugaben.

Jeder Besucher konnte seine Wertung per Stimmzettel abgeben, wobei jeweils zwei Kapellen eine Stimme gegeben werden musste. Sieger wurde der Musikverein Winterstettendorf. Den zweiten Platz teilten sich Oggelsbeuren und Zell-Bechingen. Alle Kapellen erhielten neben einem Notensatz der Polka „Böhmisches Vergnügen“ von Berthold Schick auch noch reichlich Bier. Ein Besucher sagte am Schluss des Abends: „Das war richtig gut. Eine Werbung für die Blasmusik.“

„Es ist trotz des vielen Schnees gut gelaufen“, resümierte der Vorsitzende Andreas Bitterwolf am Sonntagabend. Am Freitag strömten die Besucher in Scharen zur Polar Bear Night und feierten eine friedliche Party. Der Sonntag erfreute wie jedes Jahr unsere Stammgäste und die vielen Kinder, die ihren Spaß beim Spielen und Schminken haben.

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