Wohngruppenküche in Betrieb genommen

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 Frei zugänglich präsentiert sich die neue Wohngruppenküche im Erdgeschoß des Pflegeheims St. Georg, worüber sich auch Heimleite
Frei zugänglich präsentiert sich die neue Wohngruppenküche im Erdgeschoß des Pflegeheims St. Georg, worüber sich auch Heimleiter Stefan Bühler freut. (Foto: Wolfgang Lutz)
Wolfgang Lutz

Von der Umsetzung der Vorschriften der Landesheimbauverordnung ist auch das Pflegeheim St. Georg in Ertingen betroffen. Vor allem bei dem Einzelzimmergebot hat man sich mit der Heimaufsicht arrangiert, wobei vier Plätze im Haus verloren gingen. Trotzdem, so Heimleiter Stefan Bühler, sei man zufrieden, denn man habe bis zum Jahr 2030 auch Übergangsfristen in der Umsetzung ausgehandelt, was aber auch mit Auflagen verbunden war. Zu diesem Deal zählte der Einbau einer Wohngruppenküche.

Die ganze Baumaßnahme ist mittlerweile abgeschlossen. Durch die Abnahme wurde zugleich eine Freigabe zur Nutzung des neuen Aufenthaltsbereichs für die Heimbewohner erzielt. Im Erdgeschoss des Pflegeheims befindet sich nun ein offener Wohn-, Ess- und Aufenthaltsbereich für die etwa 15 Personen umfassende Wohngruppe. Zentraler Punkt dabei ist die neue Wohngruppenküche. Hier können sich die Heimbewohner mit Getränken eindecken und selbst etwas kochen, ganz im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Die Küche ist in massiver Einzelbauweise gefertigt. Sie weist alle sicherheitsrelevanten Komponenten auf, ganz auf die Bewohner des Hauses zugeschnitten. „Die Küche ist gut gelungen und in einem freundlichen Grün gehalten, was ja auch beruhigend auf die Menschen einwirken kann“, so der Heimleiter.

Doch bei diesem Umbau war es mit der Küche allein nicht getan. So musste im ganzen offenen Aufenthaltsbereich, wo sich auch der Speisesaal und ein weiterer Aufenthaltsbereich befinden, der komplette Boden ausgetauscht und erneuert werden. Ebenso wurde der Brandschutzverordnung Rechnung getragen sowie diverse Heizungs-, Maler- und Elektroarbeiten ausgeführt. „Alles in allem eine gelungene Maßnahme, mit der wir hoffen, dass bis zum Jahr 2030 keine weiteren größeren Baumaßnahmen mehr anfallen“, hofft Stefan Bühler. Rund 70 000 Euro werden die Kosten betragen, die durch Eigenmittel aufgebracht werden.

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