Pfadfinder kentern bei Riedlingen

Lesedauer: 3 Min
Alle Pfadfinder blieben unverletzt.
Alle Pfadfinder blieben unverletzt. (Foto: dpa)
Schwäbische Zeitung

Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei mussten am Samstag an die Donau bei Binzwangen ausrücken. Eine Pfadfindergruppe war mit Kanus gekentert.

Der Betreuer einer Pfadfindergruppe meldete über Notruf, dass mehrere Kanus gekentert seien und nun sechs Kinder und zwei Kanus fehlen würden. Die Meldung ließ zunächst Schlimmes befürchten.

Vier Betreuer waren in Binzwangen mit einer Gruppe von 25 Kindern im Alter von zwölf bis 15 Jahren in Binzwangen zu einer Kanutour auf der Donau gestartet. Bereits an der Einstiegsstelle kenterte eines der insgesamt zehn Boote. Die Insassen blieben am Ufer zurück. Die Anderen fuhren mit ihren Booten auf dem Fluss in Richtung Riedlingen. Als weitere Boote kenterten und sich Betreuer Sorgen um die Insassen dieser Kanus machten, alarmierte einer der Betreuer über Notruf die Polizei. Sofort wurden der Rettungsdienst und die Feuerwehr alarmiert. Weiterhin wurde für Suchmaßnahmen ein Polizeihubschrauber angefordert.

Alle Teilnehmer in Sicherheit

Bei Binzwangen wurden schließlich drei Betreuer und elf Kinder angetroffen. Ein Betreuer und sieben Kinder wurden rund zwei Kilometer stromabwärts am Ufer aufgefunden. Sieben weitere Kinder wurden dann kurz vor Riedlingen am Ufer gefunden. Die Kinder waren teils völlig durchnässt und durchgefroren aber nach ersten Erkenntnissen unverletzt. Große Erleichterung herrschte, als klar war, dass alle Teilnehmer der Kanutour in Sicherheit waren. Die Teilnehmer der Pfadfindergruppe wurden nach Binzwangen gebracht.

Auch die Kanus konnten alle geborgen werden. Lediglich einzelne Ausrüstungsgegenstände treiben wohl noch immer auf der Donau oder wurden irgendwo an Land gespült.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen