Lebensmelodie in Dur und Moll

Lesedauer: 3 Min
 Beim Wertschätzungsabend des Ertinger Kirchenchors wurden verdiente Chormitglieder geehrt (von links): der Vorsitzende Otto Lan
Beim Wertschätzungsabend des Ertinger Kirchenchors wurden verdiente Chormitglieder geehrt (von links): der Vorsitzende Otto Langlois, Franziska Langlois, Rudi Wetzel, Marianne Burgmaier und Chorpräses Pfarrer Dr. Peter Häring. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Beim Wertschätzungsabend hat der Kirchenchor St. Georg in Ertingen verdiente Chormitglieder geehrt.

Unter dem Leitsatz „Jeder ist ein Ton in der Melodie Gottes“ eröffnete der Vorsitzende des Kirchenchores St. Georg, Otto Langlois, den diesjährigen Wertschätzungsabend. Dieser Abend dient der Begegnung, des Dankens, der Besinnung und der Ehrung verdienter Chormitglieder.

Der Vorsitzende Otto Langlois konnte neben allen Sängerinnen und Sängern mit Partnern, den Chorpräses Pfarrer Dr. Häring, die Dirigentin Gisela Kacprzak, die Ehrensängerinnen Hilde Reisch, Annemarie Buck, Cäcilia Wagner und ehemalige Sängerinnen und Sänger begrüßen. Gisela Kacprzak eröffnete den Abend mit einem Klavierstück.

Langlois führte einige Gedanken zum Thema „Jeder ist ein Ton in der Melodie Gottes“ aus. Die Vielfalt der Töne mache die Lebensmelodie aus, in Dur die Freude und in Moll die Trauer: „Ich darf so sein vor Gott, wie ich bin. Gottes Melodie ist ein Lobgesang auf das Leben, auch auf mein Leben. Jeder Ton, den wir singen, ist ein Ton in der Melodie Gottes.“

Pfarrer Dr. Peter Häring nahm die Ehrungen langjähriger Chormitglieder vor: Marianne Burgmaier ist seit 30 Jahren dabei, Franziska Langlois seit 45 Jahren und Rudi Wetzel seit 60 Jahren. Die Geehrten durften von der Kirchengemeinde, vom Cäcilienverband Urkunden sowie Geschenke entgegennehmen. Der Kirchenchor umrahmte die Ehrung mit den Liedern „Hebe deine Augen auf“ und „Gott ist mit dir“.

Das Doppelquartett unter Leitung von Rudi Wetzel erfreute mit den Beiträgen „Kriminaltango“, Heute hier – morgen dort“, „Ins neue Jahr“ und „Abschiedslied“. Zum Schluss ging Otto Langlois auf den Weltjugendtag in Panama ein. Er steht unter dem Leitsatz „Christsein - heißt unterwegs sein!“ Die alles übergreifende Gemeinschaft auf Weltjugendtagen sei das beste Aushängeschild für die Kirche, so Langlois.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen