Hier entstehen 39 weitere neue Bauplätze

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Wolfgang Lutz

Mit der Schaffung von neuem Bauland in Erisdorf ist der Gemeinde Ertingen ein wichtiger Schritt für die weitere Entwicklung dieses Teilorts gelungen. Das Baugebiet „Hinter den Gärten II“ soll erweitert und harmonisch dem Ortskern angepasst werden. Insgesamt 39 Bauplätze sollen so in diesem reinen Wohngebiet erschlossen werden.

Mit der Aufstellung eines Bebauungsplanes im Rahmen des beschleunigten Verfahrens nach Paragraf 13b und der Billigung des Entwurfs mit den örtlichen Bauvorschriften wurden vom Gemeinderat Ertingen die notwendigen Schritte eingeleitet.

Der städtebauliche Entwurf von der Planungswerkstatt Kreßbronn, den Architekt Rainer Waßmann dem Gremium vorstellte, sieht die Haupterschließung des neuen Baugebietes vom Eulenweg im Norden vor. Von dort aus soll eine Ringerschließung mit zwei weiteren kürzeren Stichtraßen zum inneren Bereich des Baugebietes führen. Auch an eine eventuelle weitere Anbindung im Westen bis zum Amselweg und im Osten bis zur Kreisstraße ist bei der Planung angedacht. Eine Notausfahrt sieht der Planentwurf derzeit im Süden über die bestehende Wegeverbindung vor.

In dem Planentwurf wurden so 35 Plätze für Einfamilienhäuser und vier für eine Doppel-/Einzelhausbebauung vorgesehen. Aber gerade die im Süden des neuen Wohngebietes platzierten Doppelhäuser schieden sich die Geister. Da auch eine Doppelhausbebauung auf allen anderen Plätzen möglich ist, sah das Gremium nicht ein, dass daher extra Bauplätze für eine Dopppelhausbebauung vorgesehen werden. Somit können jetzt alle 39 Plätze mit einer Durchschnittsgröße von 628 Quadratmetern mit einem Einfamilien- oder Doppelhaus bebaut werden.

Im Planentwurf von Rainer Waßmann waren Gehwege vorgesehen, die aber nicht alle Straßenzüge und auch keine komplette Ringerschließung betrafen. Hier war der Ortschaftsrat Erisdorf allerdings der Meinung, dass ein größeres Netz an Gehwegen angelegt werden müsse. Dem widersprach der Gemeinderat und so bleibt es jetzt bei der vom Planungsbüro vorgestellten Variante.

„Die Aufstellung des Bebauungsplanes und damit verbunden die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit, der Behörden und Träger öffentlicher Belange ist das Startsignal, aber es werden sicher noch manche Änderungen in der Planung vorgenommen werden“, so Hauptamtsleiterin Anita Baur.

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