Die 36-Jährige übernimmt Anfang Februar eine Pfarrstelle bei Crailsheim

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 Cornelia Schmutz verlässt Ertingen.
Cornelia Schmutz verlässt Ertingen. (Foto: Archiv/Schellhorn)
Redaktionsleitung

Pfarrerin Cornelia Schmutz verlässt die Pfarrgemeinde Ertingen. Die Pfarrerin wechselt ins Hohenlohische, wo sie eine Stelle in Marktlustenau-Waldtann übernimmt. Ihre offizielle Verabschiedung ist am 13. Januar.

Drei Jahre war Cornelia Schmutz als Pfarrerin für die Gemeinden Ertingen und Dürmentingen zuständig und damit Teil der Kirchengemeinde Riedlingen. Doch nun zieht sie weiter. An ihrer neuen Stelle warten nicht nur neue Menschen, neue Gemeindemitglieder, sondern auch neue Aufgaben. Denn sie wird eine geschäftsführende Pfarrstelle, in der sie auch Personalverantwortung hat und sich für die finanziellen Angelegenheiten der beiden Kirchengemeinden der Pfarrstelle, Waldtann und Marktlustenau, Verantwortung trägt. „Dazu habe ich Lust“, sagt die 36-Jährige und so lange sie noch jünger ist, könne sie sich auch leichter einarbeiten und einfinden.

Vor rund drei Wochen fiel die endgültige Entscheidung, dass sie in Ertingen ihre Zelte abbrechen und sie in Richtung Crailsheim weiter ziehen wird. Und das bereits nach drei Jahren. „Es waren für mich gute Jahre, sie waren sehr lehrreich und ich habe viel Unterstützung von den Menschen bekommen“, sagt sie. Doch nun „ist was anderes dran“. In der neuen Stelle wolle sie sich durch die neuen Aufgaben auch selbst weiter entwickeln. Sie wechselt damit auch von der „Diaspora“ in eine Gegend, in der evangelische Christen in der Mehrheit sind.

Die Gegend ist ihr dabei nicht fremd. Ihr Vikariat hat sie bereits im Raum Crailsheim gemacht, so dass sie Bekannte und soziale Kontakte in der Region hat. Bereits Anfang Februar wird sie ihre neue Stelle mit rund 1600 evangelischen Christen in den zwei Gemeinden antreten. Dass dies so bald ist, hält sie auch aus einem weiteren Grund für sinnvoll: Ende 2019 sind Kirchengemeinderatswahlen. Da sei es gut, dass sie die Gemeindemitglieder schon etwas kenne, um mögliche Kandidaten ansprechen zu können.

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