Deutsche und Franzosen Hand in Hand: Arbeitseinsatz am Lingekopf

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Granger und Ertinger beim Bau eines Fußwegs.
Granger und Ertinger beim Bau eines Fußwegs. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Ertinger und Menschen aus der französischen Partnergemeinde Granges arbeiten derzeit am Lingekopf an der Erhaltung von Militäranlagen aus dem Ersten Weltkrieg.

Dieses Jahr jährt sich am 11. November zum 100. Mal das Ende des Ersten Weltkrieges. Am Lingekopf wurden während seiner fünfjährigen Dauer erbitterte Stellungskriege zwischen der französischen Armee und der deutschen Wehrmacht geführt, die zu Tausenden Toten führten. An dieses schreckliche Ereignis wird in einem gut besuchten Museum auf dem Lingekopf und zwei Soldatenfriedhöfen in der Nähe erinnert. Immer wieder werden sie auch bei Besuchen aus Ertingen von deren französischen Partnergemeinde Granges ins Besuchsprogramm aufgenommen.

Bei der Jubiläumsfeier „20 Jahre Partnerschaft“ regte der frühere Ertinger Bürgermeister Hans Petermann, Ehrenmitglied des Partnerschaftsvereins, einen gemeinsamen Arbeitseinsatz der Ertinger Reservisten mit Männern aus Granges am Lingekopf an, um dem dortigen Trägerverein beim Unterhalt und der Rekonstruktion der noch weitgehend erhaltenen Anlagen zu helfen. Hubert Buck, Vorsitzender der Ertinger Reservisten, und Dr. Isabel Fensterle, Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Ertingen, griffen diesen Vorschlag auf.

Nach dem letztjährigen gemeinsamen Einsatz, bei dem auch General a. D. Wolfgang Schneiderhan als Vorsitzender des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge und der Ertinger Bürgermeister Jürgen Köhler einen Besuch machten, arbeiten in dieser Woche wieder Granger und Ertinger, unterstützt durch Personen aus Nachbargemeinden am Lingekopf.

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