Der Schultes macht die Vorstände nass

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Rette sich, wer kann: Bürgermeister Jürgen Köhler entfesselt die volle Kraft des Gerstensafts.
Rette sich, wer kann: Bürgermeister Jürgen Köhler entfesselt die volle Kraft des Gerstensafts. (Foto: Wolfgang Lutz)
Wolfgang Lutz

In Ertingen wurde am Wochenende das Krähbrunnenfest gefeiert. Es begann mit einem spektakulären Fassanstich.

Es war wieder einmal alles für den Fassanstich beim Ertinger Krähbunnenfest hergerichtet. Uli Ocker, Mitorganisator, Sprecher, Kommandant der Feuerwehr und stellvertretender Bürgermeister, hatte alles für den „Chef“ getan, damit dieser nur drauf zu hauen hatte. Dazu zählte auch eine stabile, wasserdichte Schürze, die den Rathauschef vor eventuellen Bierergüssen schützen sollte. Doch schon als er den Schlegel in die Hand nahm, überkam ihn ein sonderbares Gefühl und er sprach die Hoffnung aus, dass heuer die technischen Voraussetzungen gegeben seien, um „mit links“ das Fass anzustechen.

Ein kurzer Tusch der Jugendkapelle, und dann schlug er zu: ein Mal und alles war noch in Ordnung, beim zweiten Schlag traf schon der erste Strahl Bier die Vereinsvertreter, die sich um das Fässchen scharten, und beim dritten Schlag gab es die volle Dusche für diejenigen, die noch nicht von der Bühne gesprungen waren. Aber mit vereinten Kräften und ein paar weiteren herzhaften Schlägen hatte es der Bürgermeister geschafft und konnte stolz unter dem Beifall der vielen Festbesucher verkünden: „Azapft isch.“

Dieses Malheur war anscheinend ein gutes Omen für die ganze Veranstaltung, denn das Ertinger Krähbrunnenfest stand an beiden Tagen unter einem guten Stern und lockte so viele Festgäste an wie nie zuvor. Bestimmt freuen sich schon einige Festgäste aufs kommende Jahr, wenn der Schultes wieder zum Schlegel greift.

Weitere Berichterstattung folgt in der morgigen Ausgabe.

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