Besucher-Ansturm und Heer von Helfern

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Sie können stolz sein über den tollen Verlauf des Kreismusikfestes des Landkreises Biberach, das am vergangenen Wochenende in E
Sie können stolz sein über den tollen Verlauf des Kreismusikfestes des Landkreises Biberach, das am vergangenen Wochenende in Ertingen statt fand (von links): Zweiter stellvertretender Vorsitzender des Musikvereins Ertingen Günther Eisele, Bürgermeister Jürgen Köhler, der Chef des Musikvereins Urban Diesch, der Kreisverbands-Vorsitzende Michael Ziesel und der dritte stellvertretende Vorsitzende des Musikvereins Ertingen, Albert Boscher. (Foto: Wolfgang Lutz)
Wolfgang Lutz

„Was wir an den vier Tagen erlebt haben, war grandios“, so das Fazit von Urban Diesch, dem Vorsitzenden des Musikvereins Ertingen, über das Kreismusikfest. Vier Tage lang entpuppte es sich als Publikumsmagnet für jung und alt, wozu traumhaftes Festwetter an allen Tagen sein übriges tat. Höhepunkt war am Sonntag der Umzug mit über 100 Kapellen und Gruppen, den unzählige Besucher durch den Ort verfolgten.

Man merkte es Urban Diesch an, dass eine zentnerschwere Last von ihm abgefallen ist und einfach die Freude darüber überwiegt, dass man ein Kreismusikfest in Ertingen auf die Beine gestellt hat, das sich als wahrer Publikumsmagnet entpuppte und alle Erwartungen übertraf. „Da griff ein Rädchen ins andere“, so der Vorsitzende. Dabei dachte er vor allem an die über 500 Helferinnen und Helfer, seien es Aktive des Musikvereins oder auch von allen Ertinger Vereinen, „die oft an ihre Grenzen gingen und sogar darüber hinaus“, so Urban Diesch. Aber auch die Unterstützung von Institutionen, Firmen, Sponsoren, Gemeindeverwaltung und Bauhof und vielen Freiwilligen war außerordentlich. Dazu kam das große Engagement des Blasmusik-Kreisverbandes, der sich hauptsächlich um die Wertungsspiele kümmerte.

Groß die Freude von Urban Diesch auch über das Engagement von Bürgern, den Kindergärten und Schule, die sich beim Festumzug engagierten und auch selbst daran teilnehmen, genauso wie die 60 Kapellen und Gruppen, die dem ganzen noch den Glanz eines Musikfestes verliehen. Nicht vergessen wollte der Musikvereinsvorsitzende in seinem Rückblick auch Pfarrer Peter Häring. Er zelebrierte den Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Georg und hat dazu auch die Stadtkapelle Weingarten verpflichtet. „Seine“ Kapelle, bei der er einst selbst mitspielte.

„Ob es die zwei Veranstaltungen für die Jugend waren, der Gesamtchor mit anschließendem Umzug und am Abend der Wettbewerb um die Kapelle des Südens, es waren alles Besuchermagneten“, so Urban Diesch. Was ihn aber schier „aus den Socken gehauen“ habe, war der Festausklang am Montagabend, als die „Ertinger Spitzbuaba“ ihre „Auferstehung“ feierten. „Das war grandios, und die 3000 Festbesucher empfanden das ebenso, dazu noch die Schachensiedlung, mir fehlen einfach die Worte“, so Urban Diesch. Bei alledem war es ihm aber auch wichtig, dass das ganze Fest in Ertingen friedlich verlaufen ist und sich „Richards Wiese“ als optimaler Festplatz herausgestellt hat. „Mir bleibt nur pauschal danke zu sagen an alle, die sich beim Kreismusikfest in Ertingen engagiert haben, es war großartig“, so die Worte eines überaus glücklichen Musikvereinsvorsitzenden.

Bürgermeister Jürgen Köhler sprach in seinem Rückblick von einem wunderschönen, großartigen Kreismusikfest, das zu einem bleibenden Ereignis in die Vereins- und Ortsgeschichte eingehe. Dies vor allem durch eine beispielhafte Organisation des Musikvereins und durch die einzigartige Unterstützung von alt und jung. Er lobte das große Engagement und den Zusammenhalt der ganzen Bürgerschaft sowie den Mut des Musikvereins, solch eine Veranstaltung zu stemmen. Dafür gebühre allen Beteiligten Lob und Anerkennung. „Hinter einem erfolgreichen Verein stehen immer Menschen, die mit Engagement, Geduld und Herzblut für den Erfolg sorgen“, so der Bürgermeister, der damit vor allem auch das ganze Vorstandsteam mit Urban Diesch, Günther Eisele und Albert Boscher heraushob: „Sie haben Verantwortung übernommen und uns allen ein unvergessliches Kreismusikfest beschert.“

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