63 Fahrer waren zu schnell

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Schwäbische Zeitung

Die Polizei hat am Freitagvormittag und zur Mittagszeit den Verkehr auf der B 311 bei Ertingen kontrolliert. 63 Fahrer waren zu schnell, sie erwarten Bußgeldbescheide, 15 davon erwarten auch Punkte im Zentralregister. Zwei fuhren gar so schnell, dass sie mit Fahrverboten rechnen müssen.

„Unsere Maßnahmen zeigen durchaus Erfolge. Durch die intensiven Kontrollen ist es gelungen, die Hauptursache Geschwindigkeit weiter zu reduzieren“, teilt die Polizei mit Blick auf die Statistik des Jahres 2018 mit. Tatsächlich sank die Zahl schwerer Unfälle auf 789 Unfälle, dem zweitniedrigsten Stand der letzten zehn Jahre. Dazu habe die Polizei intensive Kontrollen über das ganze Jahr durchgeführt und 92 062 Verstöße durch zu schnelles Fahren aufgedeckt, ein Viertel mehr als im Jahr zuvor. Parallel dazu seien auch die Unfälle durch Missachten der Vorfahrt (minus 19 auf 1831 Unfälle, minus ein Prozent) und durch Fehler beim Abbiegen (minus 55 auf 496 Unfälle, minus zehn Prozent) zurückgegangen. Zudem sank die Zahl der Unfälle durch Fehler beim Überholen um 39 auf 402 Unfälle (minus neun Prozent). Dies seien alles Ursachen, die auf Eile zurückzuführen seien. Doch Eile sei im Straßenverkehr fehl am Platz, sagt die Polizei. Sie mahnt die Autofahrer, sich die Zeit zu nehmen und lieber eine Minute länger unterwegs zu sein, als jemand anderen oder sich selbst zu verletzen und damit sein Leben lang zu zeichnen.

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