Großer Andrang der kleinen und großen Besucher beim Erolzheimer Nikolausmarkt

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Nikolaus muss Geschenkenachschub ordern
Nikolaus muss Geschenkenachschub ordern (Foto: Johann Willburger)
Johann Willburger

Den ganzen Tag über sind die Besucher zum Nikolausmarkt auf den Erolzheimer Marktplatz geströmt. Schon morgens um 10 Uhr war viel los, kein Wunder. Das angenehme Wetter lud geradezu ein zum Marktbesuch. Das sahen wohl auch viele Gäste aus der Umgebung so, denn in diesem Jahr waren außergewöhnlich viele von ihnen auf dem Markt anzutreffen.

Auf der linken und rechten Marktplatzseite befanden sich die Stände der Erolzheimer Vereine und Organisationen, die allerlei Kulinarisches, dazwischen auch selbstgebastelte Gestecke und Dekorationen anboten. Die Siebtklässler der Erolzheimer Realschule verkauften selbstgebastelte Weihnachtsdeko und Selbstgebackenes. „Wir wollen damit unseren Schullandheimaufenthalt mitfinanzieren“, ließen die Schüler hinter dem Stand wissen.

Ab dem Rathaus, in der Leutkircher Straße und Waldhorngasse hatten die gewerblichen Anbieter ihre Verkaufsstände aufgebaut mit Spielwaren, Schmuck, Bekleidung, Schaffellen, Gewürzen, Leder- und Haushaltswaren.

Pünktlich um elf Uhr empfing ein Bläserensemble mit weihnachtlichen Melodien den Nikolaus mit seinen Helfern an der vorderen Rathaustreppe. Dort hatte sich inzwischen eine riesige Menschentraube gebildet aus Kindern mit ihren Eltern, die alle eine Tüte vom Nikolaus haben wollten. er Andrang war so groß, dass die mitgebrachten Tüten mit Nüssen, Schokolade, einer Mandarine und teilweise Gutscheine zum Ponyreitennicht ausreichten. So musste Nachschub geholt werden, der nach kurzer Wartezeit eintraf.Im weiteren Rahmenprogramm musizierten die Kinder der Kita St. Martin mit der Flötengruppe des Musikvereins auf der Rathaustreppe. Beim Platzkonzert spielte der Musikverein Dettingen weihnachtliche Melodien.

Viele Kinder kamen in den Rathaussaal und verfolgten aufmerksam das Theaterstück „Nur Mut, kleiner Hase“ – ein Theaterstück zum Thema Angst und Mut, das vom Waldkindergarten Hollerbusch in Schwarzlicht fünf Mal aufgeführt wurde. Im Seniorenzentrum wurden verschiedene Speisen angeboten. Zudem gab eseine Tombola mit Preisen sowie Advents- und Weihnachtsschmuck und selbstgefertigte Töpferwaren. Der Erlös kommt den Bewohnern zu Gute.

„Wir sind ordentlich zufrieden mit der Besucherzahl“, zog Andrea Harder-Funk von der Gemeindeverwaltung Bilanz. Bei vielen Vereinen sei alles ausverkauft gewesen, sie hätten noch viel mehr verkaufen können. „Die Ursache dafür war sicherlich das gute Wetter und zum anderen der Bekanntheitsgrad unserer Veranstaltung. Die Lage des Marktplatzes und der angrenzenden Straßen bieten sich für den Nikolausmarkt bestens an.“

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