Erolzheimer Musiknacht kommt gut an

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 Pig-Ass & The Hoodlums sorgten im Erolzheimer Sportheim für Stimmung.
Pig-Ass & The Hoodlums sorgten im Erolzheimer Sportheim für Stimmung. (Foto: Johann Willburger)
Schwäbische Zeitung
Johann Willburger

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In sechs Erolzheimer Lokalen hat die zwölfte Auflage der Musiknacht den Besuchern am Montagabend ein breit gefächertes und abwechslungsreiches Musikprogramm geboten. Zu hören gab es Blues, Rock’n’Roll, Salsa und Reggae, Rockcovers und Oldies, Country und Schlager, Funk, Soul und Crossover.

Viele kauften sich das Kneipenfestival-Armband und hatten damit Zutritt zu allen teilnehmenden Lokalen. Im Preis inbegriffen war die Fahrt von Lokal zu Lokal mit dem Shuttlebus.

In der Marktschmiede spielte das Trio Acoustic Pur mit Gitarre, Akkordeon, Flöte und Gesang. Bereits vor der Eingangstür stand eine Menschentraube. Im Lokal drängten sich die Gäste vor der Theke, es war schwierig durchzukommen. So manch einer war froh, einen Sitzplatz ergattert zu haben. Die Wirtsleute und ihre Helfer hatten alle Hände voll zu tun, die Gäste mit Getränken zu versorgen.

In der Pizzeria Italia spielte das Trio Belando Musica Viva In Tre zum Tanz auf . Die Musiker spielten alles von Country bis Rock, deutschen Schlagern und natürlich italienische Balladen. Die Tanzfläche in der Lokalmitte wurde von vielen Gästen genutzt. „Meine Gäste sollen auch tanzen können, nicht nur zuhören“, meinte Fausto Miranda.

Im Sportheim gaben Pig-Ass & The Hoodlums ihr Debüt. Dietmar, Mimmo und Nobert, die sich als „Partyrambos“ bezeichnen, spielten Oldies, Partykracher und aktuelle Hits aus den Charts und lösten beim Publikum Begeisterung aus, das dicht gedrängt mitfeierte. In der Kultkneipe Illerbräu, die zum ersten Mal dabei war, standen Thunderboy auf der Bühne. Die fünf Musiker aus dem Unterallgäu boten Coversongs von AC/DC bis Zucchero. Das Lokal wurde durch einen Zeltanbau erweitert und hatte ein großes Platzangebot. Tibor Kiss und sein Team servierten den Gästen ungarische Spezialitäten.

Schon von der Ferne bekam man die ausgelassene Stimmung im Bistro Popcorn mit. Dicht gedrängt standen die Gäste und hörten King Ralf zu. Mit schwarzer Lockenmähne und Hut stand er im Scheinwerferlicht und sang Songs zum Nachdenken, Mitrocken oder Mitsingen.

Zur Musiknacht gehörte auch Albert Habres, der im Gasthaus Sand seine Oldies, Evergreens und Volksmusikstücke spielte. Mit seiner steirischen Harmonika und dem Keyboard machte er richtig Stimmung. Die Gäste schunkelten und sangen kräftig mit. Vor dem Lokal wurden türkische Spezialitäten serviert.

Der Shuttlebus ist bei der Musiknacht nicht mehr wegzudenken. Damit befördert Robert Föhr die Besucher von Lokal zu Lokal. Auch der Busfahrer ist gut drauf und sorgt für musikalische Unterhaltung. Für eine Runde benötigt der Bus etwa 20 Minuten.

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