Polizei findet betrunkenen Unfallfahrer schlafend in seinem Wohnzimmer

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Polizei sichert Unfallstelle
Auf einem Polizeifahrzeug warnt eine Leuchtschrift vor einer Unfallstelle. (Foto: Stefan Puchner / DPA)
Schwäbische Zeitung

Am frühen Samstagmorgen meldete sich eine 28-Jährige bei der Polizei und teilte mit, dass sie auf Grund von Glätte auf einem Gemeindeverbindungsweg von der Fahrbahn abgekommen sei und sich ihr Opel hierbei überschlagen hätte.

Die Unfallstelle befand sich zwischen Oberstetten und der Landstraße. Beim Eintreffen der Polizei war die Anruferin an der Unfallstelle, aber den Polizisten kamen Zweifel, ob wirklich die 28-Jährige mit dem Opel gefahren war.

Keine Spuren, die zu einem Unfall passten

Bei ihr konnten keine Spuren gefunden wurden, die auf eine Beteiligung an dem Unfall schließen ließen. Daher wurde die Adresse des 22-jährigen Fahrzeughalters überprüft. Die Beamten trafen den jungen Mann schlafend im Wohnzimmer an. Er hatte noch die Bekleidung an, die er zum Zeitpunkt des Unfalls getragen hatte.

Bei der Überprüfung des 22-Jährigen stellten die Polizisten fest, dass er unter Alkoholeinwirkung stand. Vermutlich war der 22-Jährige auf Grund seiner Alkoholisierung zu schnell auf dem Gemeindeverbindungsweg unterwegs und deshalb ins Schleudern geraten. In der Folge kam sein Opel nach links von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Das Auto blieb auf dem Dach liegen.  Der Fahrer hatte sich unverletzt daraus befreit.

Die Polizei ließ dem 22-jährigen Unfallfahrer Blut abnehmen und beschlagnahmte seinen Führerschein. Außerdem erhält er eine Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr. Der Sachschaden am Opel beläuft sich auf 500 Euro.

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