Nächste B-312-Baustelle beginnt am 2. Juli

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Noch rollt der Verkehr durch Erlenmoos, ab dem 2. Juli ist die Biberacher Straße in der Ortsdurchfahrt gesperrt.
Noch rollt der Verkehr durch Erlenmoos, ab dem 2. Juli ist die Biberacher Straße in der Ortsdurchfahrt gesperrt. (Foto: Tobias Rehm)
Schwäbische Zeitung

Bürgermeisterin Alexandra Scherer hat in der Gemeinderatssitzung eine weitere Baustelle angekündigt. Das Land habe mitgeteilt, dass vom 9. bis zum 27. Juli der Belag der L 299 zwischen Edenbachen und Bechtenrot saniert werde. „Langsam wird es schwierig, im östlichen Landkreis durchzukommen“, sagte Scherer. (tr)

Die Strecke zwischen Ringschnait und Jordanbad ist schon seit Monaten Baustelle, die Ortsdurchfahrt von Ochsenhausen seit dem 20. März gesperrt. Ab Anfang Juli komplettiert die Biberacher Straße in Erlenmoos das B-312-Baustellentrio. Der Bund lässt den Belag sanieren, die Gemeinde nutzt dies, um Kanäle und Wasserleitungen zu erneuern. Baubeginn ist am 2. Juli, zehn Wochen später – zum Ende der Sommerferien – soll die Baustelle auf insgesamt 1,1 Kilometer Länge beendet sein. Der Erlenmooser Gemeinderat hat am Dienstag die Arbeiten für rund 719 000 Euro an die Firma Kutter aus Memmingen vergeben.

Die Baustelle erstreckt sich auf der B 312 von der Kreuzung am ehemaligen Gasthaus Ochsen in Erlenmoos bis hinunter nach Ochsenhausen zur Abzweigung Brühlstraße. Ulrich Ocker vom Ingenieurbüro Funk stellte die detaillierte Planung der Bauarbeiten im Ortsbereich Erlenmoos vor. Die Gemeinde lässt die Wasserleitung und Teile des Kanals erneuern sowie Breitband-Infrastruktur einbauen. Bürgermeisterin Alexandra Scherer betonte, dass insbesondere an der Wasserleitung „dringend“ etwas gemacht werden müsse. Die Belagssanierung durch den Bund ermögliche die Chance, wieder ein Stück Infrastruktur auf den aktuellen Stand zu bringen. „Das sind alte Hausaufgaben, die wir in diesem Zuge erledigen können“, sagte Scherer.

Bei den Planungen sei schnell klargeworden, dass die Sommerferien als Zeitfenster nicht ausreichen. Deshalb werde der Baubeginn auf Anfang Juli vorgezogen, auch in Rücksprache mit den Busunternehmen, erklärte Scherer. „Die Bauzeit ist aber immer noch sportlich“, gab Ulrich Ocker zu bedenken. Sollte das Wetter über einen längeren Zeitraum nicht mitspielen, könnte es eng werden. Alexandra Scherer führte weiter aus, dass die Baustelle „sehr detailliert“ habe geplant werden müssen. „Diese Maßnahme ist für alle eine große Herausforderung.“ Auch deshalb, weil das Regierungspräsidium darauf bestehe, dass der Raiffeisenweg während der kompletten Bauzeit erreichbar sein muss. „Damit sich die Umleitungssituation nicht noch weiter verschärft“, so Scherer. Dies habe zwar den Vorteil, dass diese Siedlung ständig erreichbar sei, aber die Bauzeit werde dadurch nicht kürzer. Ulrich Ocker erklärte, dass die Zufahrt in den Raiffeisenweg immer wieder provisorisch gelöst werden müsse.

Erlenmoos zahlt 379 000 Euro

Von den Gesamtkosten in Höhe von 719 000 Euro übernimmt der Bund 340 000 Euro für die Belagssanierung. Bei der Gemeinde Erlenmoos verbleiben somit 379 000 Euro, wie Kämmerer Bruno Gerner erklärte. In den Haushalt seien 375 000 Euro eingestellt. Die in diesem Betrag noch nicht enthaltenen Honorarkosten müssten in den nächstjährigen Haushalt eingestellt werden. Alexandra Scherer zeigte sich froh, dass die Angebotssumme einigermaßen im kalkulierten Rahmen liegt. Nur zwei Firmen hatten ein Angebot abgegeben, das zweite lag bereits 90 000 Euro über jenem der Firma Kutter.

Bürgermeisterin Alexandra Scherer hat in der Gemeinderatssitzung eine weitere Baustelle angekündigt. Das Land habe mitgeteilt, dass vom 9. bis zum 27. Juli der Belag der L 299 zwischen Edenbachen und Bechtenrot saniert werde. „Langsam wird es schwierig, im östlichen Landkreis durchzukommen“, sagte Scherer. (tr)

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