B312: Deshalb ist 60 Tonnen schwere Kranwagen im Straßengraben gelandet

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 Die Bergung des 60 Tonnen schweren Krans gestaltete sich laut Polizei schwierig.
Die Bergung des 60 Tonnen schweren Krans gestaltete sich laut Polizei schwierig. (Foto: Thomas Pöppel)
Schwäbische Zeitung

Ein Autokran ist am Dienstagnachmittag auf der Bundesstraße B312 zwischen Edenbachen und Eichenberg von der Straße abgekommen, im Straßengraben gelandet und dort umgekippt.

Beim Unfall entstand ein Schaden von schätzungsweise 250000 Euro. Zu dem Unfall kam es laut Polizeibericht, weil der Fahrer des Kranwagens einem Autofahrer auswich, der ihm auf seiner Fahrbahn entgegenkam. Verletzt wurde niemand.

Die Straße war wegen der Bergung des 60 Tonnen schweren Krans zwölf Stunden lang gesperrt.

Wie die Polizei berichtet, fuhr am Dienstag gegen 15 Uhr ein 40-Jähriger mit seinem Autokran auf der B312 in Richtung Edenbachen. Ein 32-Jähriger kam mit seinem Auto zwischen Edenbachen und Eichenberg entgegen.

Er fuhr in einer Kolonne. Der 32-Jährige fuhr nicht rechts, sondern sehr weit links, so dass er sich mit einem Großteil seines Autos auf der Gegenfahrbahn befand.

Das sah der Fahrer des Autokrans. Um einen schweren Unfall zu vermeiden, lenkte er sein Gefährt nach rechts in den Grünstreifen.

Unfallverursacher flüchtet

Er verlor dabei die Kontrolle und das Kranfahrzeug kippte nach rechts um. Der Unfallverursacher fuhr weiter.

Ein Zeuge fuhr dem 32-Jährigen hinterher und konnte ihn stoppen. Zusammen kehrten sie zur Unfallstelle zurück.

Verletzte gab es bei dem Unfall nicht. Den Schaden am dem Kranfahrzeug schätzt die Polizei auf etwa 250.000 Euro.

Die Bergung des etwa 60 Tonnen schweren Autokrans gestaltete sich langwierig. Die Bundesstraße war bis 3 Uhr nachts an der Unfallstelle gesperrt.

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