Voller Chorklang beim Liederkranz Eberhardzell

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 Die Chöre des Liederkranzes Eberhardzell erfreuten die Zuhörer mit ihrem „Abend der leisen Töne“.
Die Chöre des Liederkranzes Eberhardzell erfreuten die Zuhörer mit ihrem „Abend der leisen Töne“. (Foto: Verein)
Schwäbische Zeitung

Ein überaus positives Resümee ziehen der gemischte Chor und die Le Crescentis des Liederkranzes Eberhardzell nach dem „Abend der leisen Töne“ in der Pfarrkirche St. Maria in Eberhardzell. Vor zahlreichen Besuchern machten Julia Weggenmann und Yvonne Schupp, die trotz ihrer Jugend hervorragend im Duett an der Querflöte musizierten, den Auftakt und wurden mit begeistertem Beifall belohnt. Sie spielten auch später noch mehrere Werke aus verschiedenen Epochen.

Die Chorleiterin Birgit Barth erläuterte den Inhalt der Lieder, die der gemischte Chor sang: „Was ich dir wünsche“ etwa handelt von Frieden, Liebe und Weisheit und ein Lächeln kann „Ein schöner Weg zum Glück“ sein und kostet nicht mal was. Ein gefühlvolles „Nimm dir Zeit“ wurde a cappella vorgetragen, „Ich glaube“ von Udo Jürgens und „Geh deinen Weg“ begeistert interpretiert. Mit dem dynamischen „Lieder sind die besten Freunde“ beendete der gemischte Chor seinen Teil.

Für eine Überraschung der besonderen Art sorgte Johannes Tress mit seinem selbst komponierten und getexteten Lied „Mein Ich und mein Du“ , das er mit Verena Westhäuser vortrug. Tress wird mit seinem Lied an einem Wettbewerb in Wien teilnehmen.

Den nächsten Teil gestalteten die Le Crescentis, ebenfalls unter dem Dirigat von Birgit Barth. Beginnend mit „Jesus, höchster Name“ bei sauberer Intonation und bester Textverständlichkeit. Es folgte „Wo ich auch stehe“. Bei diesem Lied begleitete Caroline Mast den Chor auf der Gitarre und überzeugte gemeinsam mit Franziska Branz und Stefanie Neumann einmal mehr als Solistinnen.

Klare Stimmen, flotter Vortrag

Das flott gesungene „Viva la Vida“ war mit klaren Stimmen zu hören. Souverän und mit viel Gefühl begleitete Tress am E-Piano den Chor. Nach „Vater unser“ von Hanne Haller und „Gegrüßet seist du Maria“ bekamen die Sängerinnen langen Applaus.

Ein voller Chorklang ertönte bei dem wörtlich zu nehmenden Schlusslied „Und bis wir uns wiedersehen“, das beide Chöre gemeinsam vortrugen. Tress war in allen Liedern ein exakter und einfühlsamer Begleiter am E-Piano. Die Zuhörer spendeten großen Beifall und stimmten bei „Kein schöner Land“ mit ein.

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