Ohne Gurt gerutscht

Schwäbische Zeitung

Ein Auto hat sich am Sonntag bei Eberhardzell überschlagen. Gegen 1.15 Uhr war ein 19-Jähriger zwischen Bad Waldsee und Mühlhausen unterwegs. Einen Sicherheitsgurt hatte der Mann nicht angelegt. Sein Auto schleuderte auf der glatten Fahrbahn, kam von der Straße ab und überschlug sich. In einem Acker blieb es liegen.

Die Feuerwehr rettete den Fahrer und die drei Mitfahrer aus dem Auto. Auch die Mitfahrer hatten keinen Sicherheitsgurt angelegt. Der Lenker des Hyundai sowie ein 16-jähriger Insasse trugen schwere Verletzungen davon. Ein weiterer 16-Jähriger sowie eine 17-Jährige wurden leicht verletzt. Rettungskräfte brachten sie in umliegende Krankenhäuser. Das Auto war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Ein Abschlepper barg es. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 3000 Euro. Während der Unfallaufnahme war die Straße gesperrt.

Sicherheitsgurte sind laut Polizei die „Lebensretter Nr. 1“ im Straßenverkehr. In den vergangenen Jahren hatte etwa jeder vierte tödlich verunglückte Verkehrsteilnehmer den Sicherheitsgurt nicht angelegt. Einen Sturz aus zehn Metern Höhe ist kaum zu überleben. Er entspricht einem Aufprall bei einer Geschwindigkeit von nur 50 km/h. Bei dieser Aufprallgeschwindigkeit wirkt auf den menschlichen Körper das 30-fache seines Eigengewichts-bei 70 kg sind das gut zwei Tonnen. Deshalb empfiehlt die Polizei immer, den Gurt anzulegen und Kinder zu sichern.

Meist gelesen in der Umgebung

Die Kommentarfunktion ist für Sie aktuell gesperrt. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice für weitere Infos.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Meist gelesen

Impftermin-Ampel: Jetzt mit neuen Termininfos für neue Altersklassen

Mehr holprig als reibungslos läuft seit einigen Wochen die Corona-Impfkampagne in ganz Deutschland. Vornehmlich alte oder pflegebedürftige Menschen werden in den meisten Bundesländern zuerst geimpft.

Doch selbst wer zur aktuellen Zielgruppe gehört, hat es gerade schwer, einen Termin zu bekommen. Regionale Impfzentren haben - wenn überhaupt - nur wenige freie Termine, die schnell vergeben sind. Daneben fällt es schwer zu verstehen, welche Alternativen zum Impfzentrum vor Ort es noch gibt.

Rund 200 Menschen müssen in Geislingen in Quarantäne.

Newsblog: Rund 200 Menschen nach Corona-Ausbruch in Kindergarten in Geislingen in Quarantäne

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹: Aktuell nachgewiesene Infizierte Baden-Württemberg: ca. 14.551 (323.445 Gesamt - ca. 300.632 Genesene - 8.262 Verstorbene) Todesfälle Baden-Württemberg: 8.262 Sieben-Tage-Inzidenz Baden-Württemberg: 59,7 Aktuell nachgewiesene Infizierte Deutschland: ca. 120.800 (2.492.

 Zwei junge Wangener werden positiv auf eine Corona-Mutation getestet. Was die Familie in der Quarantäne erlebte.

Zwei Söhne mit Corona-Mutation infiziert: Wie eine Wangener Familie die Quarantäne erlebt

Es dauerte fast eine Woche, bis klar war, dass die erkrankten Söhne an der britischen Mutation des Corona-Virus leiden. Wie gefährlich sie ist, zeigt die Tatsache, dass offensichtlich der Jüngere den Älteren angesteckt haben muss - bei einer nur sehr kurzen Begegnung.

Gerade deshalb müsste sehr vieles sehr viel schneller passieren. Doch auch ein Jahr nach dem Corona-Ausbruch hierzulande mahlen die Mühlen häufig langsam und setzen mehr oder minder auf Selbstverantwortung.

Mehr Themen

Leser lesen gerade