Neuer Dorfplatz zwischen Gebhard-Müller-Haus und Kirche

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Zwischen dem Geburtshaus des zweiten baden-württembergischen Ministerpräsidenten Gebhard Müller (Amtsjahre 1953 - 1958) und der Kirche in Füramoos entsteht ein neuer Dorfplatz. Die bürgerliche Gemeinde Eberhardzell und die katholische Kirchengemeinde arbeiten dabei Hand in Hand und das Land unterstützt das Vorhaben mit Zuschüssen aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum.

Die Ortsverwaltung hat sich vergangenes Jahr ins sanierte Gebhard-Müller-Haus eingemietet, das der Kirche gehört. Voraussichtlich im Oktober wird nun das alte Rathaus abgerissen. Auf dem frei werdenden Platz werden vier Bäume gepflanzt. Die Platzfläche erhält einen grauem Pflasterbelag. Der Pfarrgarten unterhalb der Kirchenmauer soll so gestaltet werden, dass dort auch mal gefeiert werden kann. Die Treppe hinauf zur Kirche wird neu gemacht, wobei neben einem Handlauf auch eine Spur mit flachen „Fahrstufen“ für Rollatoren und Kinderwagen vorgesehen ist. Eine Rampe hätte 54 Meter lang sein müssen, deshalb wird darauf verzichtet. Der Platz ist mit Autos befahrbar, Stellplätze werden aber keine markiert. Entlang der Hauptstraße sind zusätzliche Leuchten geplant.

Bis April 2019 soll es fertig sein

Nach dem Ortschafts- und dem Kirchengemeinderat hat jetzt der Eberhardzeller Gemeinderat die Planung des Landschaftsarchitekten Jürgen Beyrle gutgeheißen. Die Arbeiten sollen noch dieses Jahr beginnen und möglichst bis Ende April 2019 abgeschlossen werden. „Das kommt dem Ortsbild sehr zugute“, sagte Bürgermeister Guntram Grabherr, Kirche und sanierter Gebhard-Müller-Haus rückten ins freie Blickfeld.

Nachdem damit in Oberessendorf und Füramoos bald neue Dorfplätze fertig sind, merkete der Eberhardzeller Gemeinderat Hubert Schad an, „hoffe ich, dass Eberhardzell bald auch einen bekommt“. Grabherr verwies auf die erst kürzlich gebilligten Pläne für die Außenanlagen des ehemaligen Gasthofs Post mit Narrenbrunnen mitten in Eberhardzell.

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