Ein alter Friedhof wird zu einer Oase der Ruhe

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 Bauleiter Jürgen Hopp und Projektleiter Hugo Weber (rechts im Hintergrund) erklären den Jugendlichen zu Beginn das Projekt „Oas
Bauleiter Jürgen Hopp und Projektleiter Hugo Weber (rechts im Hintergrund) erklären den Jugendlichen zu Beginn das Projekt „Oase der Ruhe“. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Die Landjugendgruppe (KLJB) aus Mühlhausen hat sich an der 72-Stunden-Aktion beteiligt und ein ganz besonderes Projekt zugewiesen kommen.

Die Jugendlichen waren im Vorfeld sehr gespannt, welche Aufgabe ihnen zugeteilt werden würde. Im Vorhinein wurde bereits wild über die mögliche Aufgabe spekuliert, bis Ortsvorsteher Hugo Weber die Spannung löste und den Umschlag öffnete. Der Landjugend verschlug es die Sprache: Das Projekt übertraf bei Weitem frühere Projekte. Eine Oase der Ruhe mit begrünten Flächen, gepflasterten Wegen sowie das Vorbereiten eines zukünftigen Sternenkinder-Gedenkplatzes erschien binnen 72 Stunden für viele unmöglich.

Nach Planungsarbeiten bis spät in die Nacht ging es am Freitag um 7 Uhr, unter Anleitung des Bauleiters Jürgen Hopp, mit Erdbewegungen los. Zahlreiche Spenden wie Baumaterialien, Maschinen, Verpflegung und Geld halfen der KLJB ungemein das Projekt voran zu treiben. Trotz anfänglichen Startschwierigkeiten stieg die Arbeitsdynamik von Stunde zu Stunde und der Zusammenhalt der Gruppe war für jeden deutlich spürbar.

Egal ob betonieren, pflastern, pflanzen oder Spenden sammeln, viele helfende Hände waren stets zur Stelle. Als kurz vor 17 Uhr das letzte Stück des 325 Quadratmeter großen Rollrasens seinen Platz in der neugeschaffenen „Oase der Ruhe“ fand, stand der kirchlich begleiteten Einweihung nichts mehr im Wege.

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