Der Meisterschütze kommt aus Eichbühl

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 Die Sieger der Bogenschützenmeisterschaft arbeiteten sich durch ein Parcour mit dreißig 3D Zielen durch.
Die Sieger der Bogenschützenmeisterschaft arbeiteten sich durch ein Parcour mit dreißig 3D Zielen durch. (Foto: Privat)
Schwäbische Zeitung

Der beste Bogenschütze der Schützengesellschaft Hummertsried kommt aus Eichbühl: Das hat sich bei den Vereinsmeisterschaften der Umlachtaler Bogenschützen in Eberhardzell erwiesen. Andreas Brausch aus Eichbühl hat den Meistertitel gewonnen, Manne Erhardt aus Eberhardzell den zweiten Platz und Jürgen Pistel aus Memmingen den dritten Platz belegt.

In der Kategorie Jugendvereinsmeister Bogenschützen wurde Jannik Würfle vor Jonas Brausch und Axinya Mohr aus Biberach. Besonders spannend war auch der Wettkampf in der Damenklasse. Barbara Krauth aus Eberhardzell und Susanne Böhmisch aus Orsenhausen belegten hinter Iris Schölderle aus Tristolz die Plätze zwei und drei.

Die Umlachtaler Bogenschützen hatten für ihre Vereinsmeisterschaft einen anspruchsvollen 3D Parcours aufgebaut. Eine gute Kondition, gute Ausrüstung und besonders die Schießtechnik waren bei der Bogenjagd die Kriterien für eine gute Platzierung.

Vorstand Manfred Lämmle bestätigte den Parcours-Verantwortlichen und dem Bogenreferenten der Schützengesellschaft Hummertsried Manne Erhardt eine Meisterleistung bei der Organisation und Durchführung der Bogenvereinsmeisterschaft.

Mit Pfeil und Bogen über Berg und Tal zu wandern, durch Wälder pirschen und dabei den Pfeil von der Sehne fliegen zu lassen, versetzt den Schützen zurück zum Ursprung der Jagd. Die Schützen verzichteten dabei bewusst auf unnötige, komplizierte technische Ausrüstung, um Raum für Kreativität zu schaffen.

Franz Denzel hat mit Georg Neiss, Hubert Kopf, Andreas Brausch und Manne Erhardt den Wettkampfparcours auf dem Gelände der Familie Denzel in Eberhardzell aufgebaut.

Die Bogenjäger aus dem Landkreis Biberach und aus Bayern mussten bei der Vereinsmeisterschaft der Umlachtaler Bogenschützen einen Parcours mit der höchsten Schwierigkeitsstufe absolvieren. Für die dreißig 3D Ziele im Gelände benötigten die Schützen insgesamt sechs Stunden.

Bogenreferent Manne Erhardt lobte bei der Siegerehrung den Einsatz und das Engagement der Bogenschützen bei der Vereinsmeisterschaft. Besonders das Teilnehmerfeld im Alter von zehn bis fünfundsiebzig Jahren zeigt die gute Kameradschaft und das Zusammengehörigkeitsgefühl, so Erhardt.

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