Nach drei Schlägen fließt der Gerstensaft

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Wolfgang Lutz

Trotz der Straßenbauarbeiten fanden tausende Besucher am 1. Mai den Weg nach Dürmentingen. Das 27. Dorffest hat nichts an Anziehungskraft verloren und ging heuer bei strahlendem Sonnenschein über die Bühne ging. Zusätzlich öffneten auch die Gewerbetreibenden zu diesem verkaufsoffenen Feiertag ihre Pforten.

Die Böllerschützen eröffneten das Fest und Bürgermeister Dietmar Holstein stach das erste Fass an. Er hob das gute Miteinander der Beschicker des Krämer- und des Handwerkermarktes hervor und nicht zuletzt zollte er den Mitarbeitern der Verwaltung und allen Vereinen Lob. „Ohne dieses Engagement der Dürmentinger Vereine käme dieses Dorffest nicht zustande“, so seine Feststellung.

Nach drei Schlägen saß der Spundhahn und stolz verkündete das Gemeindeoberhaupt: „A’zapft isch“. Gleich bildete sich eine Schlange, denn es gab Freibier für alle. Bald war das Fässchen geleert. Noch einmal donnerte die Böllersalve, was zugleich auch der Startschuss für die Musikkapelle Dürmentingen war zum Frühschoppen aufzuspielen. Für die weitere musikalische Umrahmung sorgten der Musikverein Heudorf und die Dürmentinger Schalmeien.

Allmählich füllte sich das Dorf mit Besuchern. Ob Seile, Körbe, Selbstgedrechseltes, Kunstwerke aus Holz und Metall, die Auswahl auf dem Markt war riesig. Dazu gab es eine Vielfalt an Blumen und Pflanzen. Auch der Kinder-Flohmarkt hinter der Kirche kam in Schwung. Riesig war das Angebot beim Krämermarkt. Ob Kopftuch, Hut, Küchenschürze, Geburtstagskarte oder Spielzeug, es gab vieles, was das Herz begehrt, dazu eine Tombola und nicht zu vergessen das kulinarische Angebot.

Für die Kinder bot sich das Trampolin an und auch das Ponyreiten war ein Highlight. Vor allem aber das Dürmentinger Zügle hatte an diesem Tag Hochbetrieb. Als gegen Mittag viele Radfahrer den Weg nach Dürmentingen fanden, platze der Ort fast aus allen Nähten. Die Zelte und vor allem die Biergärten waren gefüllt und der Ansturm an Besuchern hielt den ganzen Tag über an.

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