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Ein „jahrzenlanges Mankko“ sei beseitigt worden, hieß es bei der Vorstellung des Mietspiegels in der Sitzung des Dürmentinger Gemeinderats. Die Nachfrage von Wohnungsanbietern und Mietinteressenten nach einer solchen Orizentierung sei groß.

Der Mietspiegel ist eine Übersicht über die Mieten für nicht preisgebundenen Wohnraum vergleichbarer Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage, einschließlich energetischer Belange. Berücksichtigt wurden bei der Fragebogen-Aktion lediglich die Mieten, die in den vergangenen vier Jahren neu vereinbart oder geändert worden sind. 564 Datensätze liegen der Erhebung des EMA-Institut für empirische Marktanalysen im Auftrag der Verwaltungsgemeinschaft zugrunde. Die Gesamttabelle spiegle im Wesentlichen den Riedlinger Wohnungsmarkt wider, erläuterte Hauptamtsleiter Wolfgang Lang: Für die Riedstadt liegen die meisten Datensätze vor. Ausgehend von diesen Werten gibt es für Dürmentingen einen Abschlag. Bislang war für Dürmentingen der Biberacher Mietspiegel dafür herangezogen worden.

Der Mietspiegel gilt für einen Zeitraum von zwei Jahren. Er gibt Anhaltspunkte lediglich für ortsübliche Wohnmieten. „Gewerblcihe Mieten abzubilden, ist bunheimlich schwierig“, sagte Lang. Die IHK stelle dafür Grunddaten zur Verfügung, auf die man hilfsweise zurückgreifen könne.

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